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Lowa freut sich über Ausnahmejahr 2011

(Ast) Die Lowa Sportschuhe GmbH blickt auf das Jahr 2011 zurück, das dem Unternehmen erneut einen Umsatzanstieg beschert hat. Die Jetzendorfer erzielten einen Erlös von 143 Millionen Euro. 122 Millionen hiervon entfallen auf die Marke Lowa. Dies teilte Lowa-Geschäftsführer Werner Riethmann auf einer Pressekonferenz am 17. Juni in der Schweiz mit.

Die Lowa Sportschuhe GmbH blickt auf das Jahr 2011 zurück, das dem Unternehmen erneut einen Umsatzanstieg beschert hat. Die Jetzendorfer erzielten einen Erlös von 143 Millionen Euro. 122 Millionen hiervon entfallen auf die Marke Lowa. Dies teilte Lowa-Geschäftsführer Werner Riethmann auf einer Pressekonferenz am 17. Juni in der Schweiz mit.

Im Jahr 2010 hatte das Unternehmen noch einen Umsatz von 132 Millionen Euro erwirtschaftet, wozu die Marke Lowa 113 Millionen Euro beitrug. Riethmann unterstrich, dass das Jahr 2011 als Ausnahmejahr betrachtet werden müsse. „Die Nachwehen des Superwinters 2010, der uns zwei Winter in einem Jahr beschert hat, schlugen sich auch auf die Resultate des Jahres 2011 positiv nieder.“ 2,13 Millionen Paar Schuhe konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr weltweit absetzen, davon 47 Prozent in Deutschland.

Nach wie vor befinden sich die Lowa-Hauptmärkte in Europa. Mit 13, neun und acht Prozent führen die Schweiz, die Niederlande und Österreich die Verkaufsstatistiken hinter Deutschland an. Es folgen Frankreich und die USA mit fünf und sechs Prozent, während sich die verbleibenden zwölf Prozent auf die übrigen weltweiten Lowa-Länder verteilen.

Riethmann: „Das Geschäft in den USA wächst kontinuierlich. Und als positiver Ausreißer präsentiert sich China, das auf den Platz direkt hinter den USA vorgeschnellt ist und 3,4 Prozent zum Umsatz beiträgt.“ Durch den frühen Markteintritt sei Lowa dort gut positioniert und in zwei Jahren sollten hier mindestens 100.000 verkaufte Paar Schuhe pro Jahr realisierbar sein.

Schwierige Rahmenbedingungen fürs laufende Jahr

Für 2012 zeigte sich der Lowa-Geschäftsführer zurückhaltender. Die Turbolenzen um den Euro, auch ein sehr starker Schweizer Franken sowie ein Winter, dem es 2011 wieder einmal an Konstanz fehlte, würden ihren Niederschlag erst im laufenden Geschäftsjahr finden. Riethmann: „Das „Ohne-Winter-Jahr 2011“ wird seine Auswirkungen erst im Jahr 2012 zeigen“. Alle Handelsstufen – Hersteller, Importeure, Einkaufsgenossenschaften, Händler – kämpften mit vollen Lägern und es werde mindestens bis Ende des Jahres dauern, bis sich die Warenbestände auf normalem Niveau eingependelt haben.

Einen entsprechenden Rückgang weist der Ordereingang 2012 auf: 1,43 Millionen Paar Schuhe haben die Händler bis 31. März bei Lowa bestellt, ein Jahr zuvor waren es noch 1,83 Millionen Paar. Trotzdem gibt sich Riethmann grundsätzlich optimistisch. Der Auftragsbestand 2012 sei immer noch höher als im Vergleichszeitraum 2010. Außerdem stimmten die Rahmenbedingungen für die Outdoorbranche. „Immer mehr Menschen suchen Erholung und Entspannung in der Natur und auf den Bergen – dazu brauchen sie zuverlässige Ausrüstung", resümierte der Lowa-Geschäftsführer.

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