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Puma: weniger Umsatz, niedrigerer Gewinn

(Ast) Das Sportlifestyle-Unternehmen Puma hat seine Zahlen für das Gesamtjahr 2009 kommuniziert. Die Herzogenauracher mussten Einbußen bei Umsatz und operativem Gewinn verkraften. Für das Jahr 2010 rechnet Puma damit, dass die Umsätze währungsbereinigt zumindest auf Vorjahresniveau liegen.

Das Sportlifestyle-Unternehmen Puma hat seine Zahlen für das Gesamtjahr 2009 kommuniziert. Die Herzogenauracher mussten Einbußen bei Umsatz und operativem Gewinn verkraften. Für das Jahr 2010 rechnet Puma damit, dass die Umsätze währungsbereinigt zumindest auf Vorjahresniveau liegen.

Puma musste im Gesamtjahr verkraften, dass die konsolidierten Umsätze währungsbereinigt um 3,7 Prozent auf knapp 2,5 Milliarden Euro geschrumpft sind. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten lag im Gesamtjahr 2009 bei 320,2 Millionen Euro. Im Jahr 2008 hatte dieser Gewinn noch bei 350,4 Millionen Euro gelegen. Trotz der Finanzmarktkrise und nur weniger herausragender sportlicher Großereignisse hätte sich Puma in einem schwierigen Marktumfeld deutlich behaupten können, unterstrich der Puma-Vorstandsvorsitzende Jochen Zeitz. „Das umfassende Restrukturierungs- und Reengineeringprogramm, das wir im Laufe des Jahres umgesetzt haben, hat Puma zu einem effizienteren Unternehmen gemacht, um den derzeitigen Marktgegebenheiten konsequent zu begegnen,“ erklärt Zeitz.

Region EMEA erwirtschaftet knapp 50 Prozent der Umsätze

Die Umsätze in der Region EMEA sind im vergangenen Jahr währungsbereinigt um vier Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zurückgegangen. Der Erlösanteil der Region am Gesamtumsatz von Puma schrumpfte im Jahresvergleich von 51,5 auf 49,5 Prozent. Die Umsätze bei Schuhen gingen währungsbereinigt um 13,1 Prozent zurück, die Erlöse mit Textilien schrumpften um 9,5 Prozent. Durch die Übernahme eines ehemaligen Lizenznehmers hätte sich der Umsatz bei Accessoires mit einem Plus von 98,7 Prozent fast verdoppelt. In der Region Amerika sind die Umsätze währungsbereinigt leicht um 0,6 Prozent auf 665,2 Millionen Euro gestiegen. Der Anteil an den Konzernerlösen ist somit von 25,8 auf 27,0 Prozent gestiegen. Im größten Markt der Region, dem US-Markt, gingen die Umsätze um 0,9 Prozent auf 533,5 Millionen US-Dollar zurück.

Die Erlöse in der Region Asien/Pazifik reduzierten sich währungsbereinigt um 7,7 Prozent auf 578,0 Millionen Euro.

Operatives Ergebnis vor Sondereffekten im letzten Quartal gestiegen

Im letzten Quartal 2009 gingen die konsolidierten Umsätze währungsbereinigt um 10,1 Prozent auf 489,5 Millionen Euro zurück. Das operative Ergebnis vor Sondereffekte erhöhte sich hingegen um 21,3 Prozent von 37,2 auf 45,1 Millionen Euro.

Die Region EMEA verbuchte währungsbereinigt ein Minus von 10,9 Prozent, Amerika ein Minus von 2,6 Prozent und die Region Asien/Pazifik verlor 16,2 Prozent. Im Segment Schuhe fielen die Umsätze um 16,8 Prozent, Textilien büßten 10,9 Prozent ein. Accessoires legten durch die Erstkonsolidierung eines ehemaligen Lizenznehmers um 39,4 Prozent zu.

Umsätze 2010 sollen mindestens auf Vorjahresniveau liegen

Im laufenden Jahr rechnet Puma damit, dass die Umsätze währungsbereinigt zumindest auf Vorjahresniveau liegen soll. Weitere Prognosen will Puma nicht wagen. Es sei schwierig, trotz positiver Impulse durch die Fußballweltmeisterschaft eine quantitative Einschätzung für das Jahr 2010 abzugeben, da weiter von einem zurückhaltenden Verbraucherverhalten auszugehen sei.

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