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Schöffel stellt auf C6-Ausrüstung um

(ksp) Der Outdoor-Bekleidungshersteller Schöffel hat die Produktion auf C6-Chemie umgestellt.

Die Sommerkollektion 2014 enthält damit laut Pressemitteilung kein PFOA (Perfluoroctansäure). Nachdem bereits die Oberstoffe der jetzt in den Handel kommenden Schöffel Herbst/Winterkollektion 2013 substituiert worden waren, kam die Umstellung nun auch bei Futter- und Besatzstoffen. Damit hat das Schwabmünchner Familienunternehmen bei der Ausrüstung von Funktionsjacken und -hosen den kompletten Ausstieg aus der C8-Chemie vollzogen.

Unter der Bezeichnung C8 und C6 versteht man fluororganische Verbindungen, die mit unterschiedlichen Verfahren auf Textilien aufgebracht werden, um diese wasser- sowie öl- und schmutzabweisend zu machen – Eigenschaften, die die Funktionalität und Qualität eines wetterfesten und strapazierfähigen Outdoor-Produktes ausmachen. Beim Tragen sind diese Substanzen laut Schöffel gesundheitlich unbedenklich, C6 enthält bei gleichbleibender Funktion im Gegensatz zu C8 aber kein PFOA. Am Ende Substitutionsprozesses soll die Umstellung auf C0 erfolgen. Zudem stehen die Schwabmünchner in Verhandlungen mit der Schweizer Firma Bluesign Technologies, wie es heißt.

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