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Columbia wirft Gore Wettbewerbsverzerrung vor

(jn) Die Columbia Sportswear Company und ihr italienisches Tochterunternehmen Outdry Technologies S.r.l. haben gegen W.L. Gore & Associates, Inc. eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht. Sie werfen Gore vor, gegen das Wettbewerbsrecht der EU verstoßen zu haben. Gore weist die Vorwürfe als unbegründet zurück.

Laut Columbia habe Gore seine dominante Marktposition im Bereich wasserdichter atmungsaktiver Membranen für Schuhe und Handschuhe missbraucht. Außerdem wurde bekannt, dass die Handelskommission der USA eine Vorladung gegen Gore erwirkt hat. Columbia und Outdry Technologies begrüßten dies. Die US-Handelskommission wolle prüfen, ob sich Gore durch Verträge, Ausschlusspraktiken oder andere Verhaltensweisen unlauterer Wettbewerbsmethoden bedient hat. „Columbia und Outdry Technologies sind schon seit Längerem besorgt, dass die Handelspraktiken von W.L. Gore & Associates Kunden, Markeninhaber und Hersteller daran hindern, Zugang zu wettbewerbsfähigen Produktinnovationen im Bereich wasserdichter atmungsaktiver Schuhe und Handschuhe zu erlangen. Wir sind der Meinung, dass W. L. Gores Ausschlusspraktiken Outdoorbegeisterten in der EU, den USA und anderen Regionen auf der ganzen Welt die Vorteile neuer und innovativer Produkte vorenthalten“, sagt Peter Bragdon, Columbias Senior Vice President of Legal and Corporate Affairs.

Michael Haag, Unternehmenssprecher in der deutschen Gore-Niederlassung in Putzbrunn, kommentiert die Behauptungen von Columbia als unbegründet: „Unsere heutige Marktposition ist das Ergebnis einer langen Kette von innovativen Produkten im Bereich wasserdichter und atmungsaktiver Ausstattung. Diese Produkte und Technologien enthalten unser eigenes geistiges Eigentum.“ Zudem zeigt Haag sich überzeugt, „dass Gore seine vertrauensvolle Partnerschaft mit seinen langjährigen Kunden in gleicher Weise fortführen werde.“ Abgesehen von der US-Behörde habe bislang keine andere Behörde Gore von einer Untersuchung unterrichtet. Gore ist zuversichtlich, dass die Fachleute der US-Handelskommission nach Sichtung der Unterlagen zu dem Schluss kommen werden, dass Gores Geschäftspraktiken integer und gesetzeskonform sind.

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