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Dierk Feyerabend verabschiedet sich von Polar

(jn) Nach 22 Jahren hat Deutschland-Geschäftsführer Dierk Feyerabend das finnische Unternehmen Polar zum Jahresende 2012 verlassen, um einen neuen beruflichen Weg zu beschreiten.

Am 20. Dezember verabschiedete er sich von der deutschen Tochtergesellschaft, der Polar Electro GmbH, im hessischen Büttelborn. Nachdem er zum Jahreswechsel einen Familienurlaub im sonnigen Süden verbrachte, geht er nun voller Tatendrang seine neuen Pläne an: Er werde sich freiberuflich mit inhaltlichen Verkaufs- und Marketingkonzepten beschäftigen, teilt er sport+mode mit. „Meine langjährige Erfahrung in der Branche hat mir gezeigt, dass es hier sehr großen Bedarf gibt. Marken brauchen ein Alleinstellungsmerkmal und müssen diesen USP inhaltlich präsentieren. Mein Ziel ist es, Unternehmen den individuell richtigen Weg hierfür aufzuzeigen“, erklärt Feyerabend.

Fachhandelskonzept etabliert

Der 55-Jährige wurde 1991 beauftragt, mit Polar Deutschland die erste europäische Tochtergesellschaft der Finnen zu gründen. Mit drei Leuten fing das Team an und wuchs bis heute auf über 80 Mitarbeiter. Feyerabend blickt stolz auf die vergangenen 22 Jahre zurück und zieht ein durchweg positives Fazit: „1991 gab es Herzfrequenzmesser in Deutschland gar nicht, die Präsenz von Polar war gleich null. Wir haben dann einen erfolgreichen Kaltstart hingelegt und im Laufe der Jahre hat das Unternehmen unser fachhandelsorientiertes Konzept in Deutschland in allen anderen Polar-Ländern etabliert. Das ist ein sehr großer Erfolg und darauf bin ich unheimlich stolz.“

Suche nach Nachfolger

„Dass sich die Herzfrequenz als individuelle Steuergröße für das Training durchgesetzt hat, ist der Verdienst der Marke Polar. Damit haben wir etwas für die Ewigkeit geschaffen“, resümiert Feyerabend euphorisch. Den Marktanteil von Polar bei Herzfrequenzmessern und Trainingscomputern beziffert er in Deutschland auf 80 Prozent. Einen Nachfolger für Feyerabend gibt es bei Polar Deutschland noch nicht, erfuhr sport+mode auf Anfrage. Derzeit fungiere Lars Adloff als Interimslösung. Zudem stieg Marketingleiter Mark Seng in die Geschäftsführung der GmbH auf.

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