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Puma: Umsatz und Gewinn gehen zurück

(Ast) Puma hat im ersten Quartal 2013 einen Erlös- und Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Die Umsätze des Konzerns fielen währungsbereinigt um 2,3 Prozent auf 782 Millionen Euro. Das operative Ergebnis sank im Jahresvergleich von 102 auf 79 Millionen Euro.

Belastende Faktoren waren laut Puma das anhaltend schwache Konsumumfeld in der Eurozone und die Umsatzentwicklung in Asien, die durch einen sehr langen Winter beeinträchtigt wurde. Die Herzogenauracher reduzieren außerdem ihre Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2013.

Einzelhandelserlöse wachsen online

Pumas Einzelhandelsumsätze stiegen währungsbereinigt um 13,9 Prozent auf 135 Millionen Euro, was einem Anteil am Gesamtumsatz von 17,3 Prozent entspricht. Dieses Wachstum resultiere vor allem aus sehr guten Erlösen in Pumas E-Commerce-Geschäft, insbesondere in Nordamerika. Allerdings habe die Marke im ersten Quartal auch 45 unrentable Einzelhandelsgeschäfte geschlossen.

Die Umsätze in der Region Amerika legten währungsbereinigt um 1,8 Prozent auf 260 Millionen Euro zu. In den EMEA-Ländern gingen die Erlöse des Konzerns hingegen währungsbereinigt um 4,8 Prozent auf 348 Millionen Euro zurück. Das Geschäft habe unter der allgemeinen Konsumschwäche gelitten, auch hier bedingt durch den ungewöhnlich langen Winter. Der Raum Asien/Pazifik bescherte Puma währungsbereinigt einen um 2,9 Prozent geringeren Umsatz von 173 Millionen Euro.

Accessoires im Plus

Accessoires legten in den ersten drei Monaten des Jahres währungsbereinigt um 11,9 Prozent auf 152 Millionen Euro zu. Diese positive Entwicklung sei erneut durch die guten Ergebnisse von Cobra Puma Golf sowie der nordamerikanischen Joint-Ventures für Socken und Bodywear gestützt worden.

Das Geschäft mit Textilien war im ersten Quartal währungsbereinigt um 1,1 Prozent auf 256 Millionen Euro leicht rückläufig. Während das Segment Fundamentals zurückgegangen sei, hätten Cobra Puma Golf und die Kategorie Running gute Entwicklungen verzeichnet.

Der Umsatz bei Schuhen sank währungsbereinigt um 7,8 Prozent auf 373 Millionen Euro. Ursache sei auch die Kategorie Teamsport gewesen, in der wegen fehlender sportlicher Großereignisse die Verkäufe rückläufig gewesen seien. Außerdem habe die Training- und Fitness-Kategorie unter der gedämpften Nachfrage nach Toning-Produkten gelitten.

Pumas Rohertragsmarge habe sich von 51,2 auf 49,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verringert. Währungskurseffekte, höhere Vorräte insbesondere bei Schuhen und gestiegene Beschaffungskosten seien wesentliche Ursachen. Die operativen Aufwendungen hätten sich um 3,9 Prozent auf 310 Millionen Euro verringert. Trotzdem hat sich das operative Ergebnis in den ersten drei Monaten von 102 auf 79 Millionen Euro verringert.

Umsatz- und Gewinnprognose reduziert

Wegen der Geschäftsentwicklung im ersten Quartal und des unsicheren gesamtwirtschaftlichen Umfelds geht das Puma-Management für das Gesamtjahr davon aus, dass der währungsbereinigte Umsatz um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentsatz sinkt. Dies entspreche einer leichten Reduzierung der bisherigen Prognose.

Außerdem werde der Druck auf die Rohertragsmarge anhalten. Deswegen sei es unwahrscheinlich, dass Puma seine ursprüngliche Prognose eines niedrigen bis mittleren einstelligen prozentualen Anstiegs des operativen Ergebnisses (EBIT) vor Sondereffekten erreichen wird.

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