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Puma startet langfristiges Nachhaltigkeitsprogramm

(jal) Puma hat nun sein langfristiges Nachhaltigkeitsprogramm im Londoner Design Museum vorgestellt. Mit der Einführung eines nachhaltigen Verpackungs- und Vertriebskonzepts, entworfen durch Industriedesigner Yves Béhar, setzt Puma nach eigenen Angaben neue Standards innerhalb der Sportlifestyle-Branche.

Puma hat nun sein langfristiges Nachhaltigkeitsprogramm im Londoner Design Museum vorgestellt. Mit der Einführung eines nachhaltigen Verpackungs- und Vertriebskonzepts, entworfen durch Industriedesigner Yves Béhar, setzt Puma nach eigenen Angaben neue Standards innerhalb der Sportlifestyle-Branche.

Das Nachhaltigkeitskonzept ermögliche, Abfall und CO2-Emissionen deutlich einzusparen, die durch Produktverpackungen wie Schuhkartons und Kunststofftüten aus Polyethylen verursacht werden. Außerdem unterstreiche das Konzept Pumas Ziel, bis zum Jahre 2015 25 Prozent CO2, Energie, Wasser und Abfall einzusparen und 50 Prozent seiner Schuhe, Textilien und Accessoires nachhaltig herzustellen. Zum Überprüfen seiner Ziele werde Puma ein externes Gremium von Nachhaltigkeitsexperten ins Leben rufen, das die Marke berate und ihr Nachhaltigkeitsprogramm auditiere. „Wir wollen nicht nur das begehrteste, sondern auch das nachhaltigste Sportlifestyle-Unternehmen der Welt sein“, definiert Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender der Puma AG, sein Ziel.

Designer Yves Béhar hat die „Clever Little Bag“ entworfen, eine wieder verwendbare Schuhtasche, die den Schuhkarton ersetzt. Durch den Einsatz dieser Schuhtasche werde der Materialeinsatz verkleinert, Gewicht beim Transport reduziert und auf eine Plastiktüte verzichtet. Außerdem wird der Papierverbrauch nach Puma-Angaben um 65 Prozent verringert.

Auch die Textilkollektionen werden künftig in einem nachhaltigen Material verpackt, das Kunststofftaschen aus Polyethylen ersetzt, teilt das Lifestyle-Unternehmen weiter mit. So könnten 720 Tonnen an Kunststofftaschen pro Jahr eingespart werden, was einer Einsparung von 29 Millionen Plastiktüten entspreche. Außerdem würden Puma-Shirts zusätzlich einmal mehr gefaltet, um die Packungsgröße zu verringern und dadurch CO2-Emissionen und Transportkosten zu reduzieren. Durch den Einsatz biologisch abbaubarer Tüten aus Maisstärke in den Stores anstelle von Plastik- oder Papiertüten werde das Sportlifestyle-Unternehmen 192 Tonnen Plastik und 293 Tonnen Papier einsparen.

Die Einführung des neuen Verpackungs- und Vertriebskonzepts ist für das zweite Halbjahr 2011 geplant.

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