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Head: Betriebsgewinn steigt, Umsatz sinkt marginal

(jal) Sportartikelhersteller Head hat Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2009 bekannt gegeben, das am 30. September zu Ende ging. In diesem Zeitraum konnte das Unternehmen den Betriebsgewinn im Jahresvergleich deutlich steigern.

Sportartikelhersteller Head hat Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2009 bekannt gegeben, dass am 30. September zu Ende ging. In diesem Zeitraum konnte das Unternehmen den Betriebsgewinn im Jahresvergleich deutlich steigern.

Demnach verzeichnet Head im gerade abgelaufenen Quartal einen Nettoumsatzrückgang von einem Prozent auf 92,2 Millionen Euro. In der Vergleichsperiode 2008 waren es noch 93,1 Millionen Euro. Umgelegt auf die ersten drei Quartale 2009 ging der Umsatz im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2008 um zwei Prozent (oder 4,3 Millionen Euro) auf 206,7 Millionen Euro zurück. 2008 waren es in den ersten drei Quartalen 211 Millionen Euro Umsatzerlöse. Beide Rückgänge begründet das Unternehmen mit einem geringeren Absatz von Wintersportprodukten im dritten Quartal und mit einem geringeren Absatz im Winter- und Racketsportbereich in den ersten drei Quartalen 2009 gegenüber 2008.

Heads ausgewiesene Betriebsgewinn im dritten Quartal 2009 stieg im Jahresvergleich um 11,2 auf 16 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres verbesserte sich diese Gewinngröße um 7,4 Millionen Euro auf insgesamt 2,1 Millionen Euro – ebenfalls im Vergleich Vorjahreszeitraum. Da musste das Unternehmen noch einen Betriebsverlust von rund 5,3 Millionen Euro hinnehmen.

Im Einzelnen heißt das: Der Umsatz des Wintersportbereichs sank im dritten Quartal 2009 um vier Millionen Euro (7,3 Prozent) auf 50,4 Millionen Euro gegenüber 54,3 Millionen Euro im Vergleichszeitraum 2008. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres ging der Umsatz bei Wintersportartikeln um 6,9 Millionen Euro (oder 8,9 Prozent) auf 70,8 Millionen Euro (2008: 77,7 Millionen Euro) zurück. Der Umsatz im Schlägersegment hingegen stieg im dritten Quartal 2009 um 2,8 Millionen auf 33,4 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 9,3 Prozent im Vergleich zum gleichen Quartal 2008 (30,5 Millionen Euro). Head führt diesen Anstieg auf einen höheren Absatz von Tennisschlägern und -schuhen und auf die Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro zurück. Im gesamten bisherigen Geschäftsjahr 2009 stieg laut Head der Umsatz des Racketsportbereichs um 7,2 Prozent auf 100,5 Millionen Euro. (2008: 93,7 Millionen Euro). Head begründet dies mit der Aufwertung des US-Dollars und einem besseren Produktmix.

Head-CEO Johan Eliasch sagt zu den veröffentlichten Ergebnissen: „Wir leiden nach wie vor unter den derzeit unsicheren wirtschaftlichen Bedingungen. Wir glauben, dass alle Märkte, in denen wir tätig sind, in den vergangenen zwölf Monaten geschrumpft sind.“ Eliasch prognostiziert für 2009 keine signifikante Erholung des Marktes.

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