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So soll die Firmenzentrale 2018 dann aussehen (Foto: Puma)

Puma erweitert seine Firmenzentrale

Puma hat mit den Bauarbeiten der neuen Firmenzentrale in Herzogenaurach begonnen.

Mit einem Spatenstich haben die Bauarbeiten zur Erweiterung von Pumas Firmenzentrale in Herzogenaurach begonnen. Das neue Verwaltungsgebäude des Sportunternehmens wird durch eine Fußgängerbrücke mit der bestehenden Firmenzentrale verbunden und nach seiner Fertigstellung im Frühjahr 2018 bis zu 550 Mitarbeitern Platz bieten. Der bisherige Puma-Standort in der Würzburger Straße soll dafür mittelfristig aufgegeben werden.

Zum Spatenstich begrüßte Puma CEO Bjørn Gulden die Ehrengäste Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, die Weltfußballer Nadine Keßler und Lothar Matthäus sowie rund 80 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung.

Gebäude der Superlative

Das neue, rund 123 Meter lange und 22 Meter hohe Verwaltungsgebäude mit 14.000 Quadratmeter-Bürofläche wird gegenüber des bestehenden Headquarters errichtet. Verbindendes Element zwischen der bestehenden Zentrale und dem Neubau und neues Wahrzeichen wird eine 85 Meter lange Brücke aus 173 Tonnen Stahl sein, die durch einen rund 37 Meter hohen Pylon auf der Seite des Headquarters stabilisiert wird. Die Entwurfsplanung und den Bauantrag verantwortet das Architekturbüro Klaus Krex aus Nürnberg. Die am Bau beteiligten Firmen sind zum überwiegenden Teil regional ansässige Unternehmen.

Der neue sechsgeschossige Gebäudekomplex, bei dem rund 1.400 Tonnen Stahl und ca. 9.500 Kubikmeter Beton verbaut werden, wird durch seine raumhohe Verglasung über lichtdurchflutete Großraumbüros verfügen, die durch mobile, schallschluckende Einrichtungselemente bedarfsgerecht für Projekte und Arbeitsgruppen umgestaltet werden können. Neben einem rund 500 Quadratmeter großen Fitnessstudio wird den Mitarbeitern ein großer Außenbereich mit jeweils einem Beachvolleyball-Feld und einem Basketballplatz sowie einer 500 Quadratmeter großen Multifunktionsfläche zur Verfügung stehen.

Nachhaltiger Bau

Wie das angrenzende Puma-Headquarters soll auch der Neubau höchsten Umweltschutz-Maßstäben gerecht werden: Durch eine moderne Betonkerntemperierung in Verbindung mit Luft-Wasser-Wärmepumpen wird das Gebäude umweltverträglich grunderwärmt und grundgekühlt. Der Großteil des Brauchwasserbedarfs wird mit Regenwasser aus einer 300 Kubikmeter-fassenden Zisterne gedeckt. Die Herzo-Werke sind zur Belieferung von Fernwärme vorgesehen. Geplant sind außerdem Ladestationen für Elektrofahrzeuge und -Fahrräder.  

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