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Diese Fußballspieler stattet New Balance bereits mit Trikots aus – nun folgen die Schuhe (Foto: New Balance)

New Balance platziert sich auf dem Fußballfeld

New Balance steigt ins Fußballgeschäft ein. Ab Frühjahr 2016 können Endverbraucher New Balance-Fußballschuhe im Fachhandel kaufen. Jürgen Konrad, Country Manager bei New Balance Royer GmbH, bestätigte das sport+mode und äußerte sich zu den Beweggründen der Marke.

U. a. beim FC Porto hat die Marke schon den Fuß in der Tür

„New Balance hat sich ein klares Ziel gesetzt: Man will weltweit die Nummer drei im Sportartikelmarkt werden!“, sagt Konrad, der seit 2011 im Unternehmen ist und zuvor 25 Jahre bei Asics arbeitete. Zu seiner Anfangszeit bei New Balance, sagt Konrad, wurde die Marke noch als Runningspezialist wahrgenommen. Um nun das ambitionierte und erklärte Ziel, Nummer drei in der Welt zu werden, zu erreichen – Nike und Adidas beherrschen laut Konrad weltweit mit 90 Prozent Marktanteil das Geschehen – habe New Balance bereits vor längerem damit begonnen, im Baseball und im Cricket aktiv zu werden. In Europa sind diese beiden Sportarten zwar (noch) relativ klein, dafür in Asien und Amerika umso populärer.

Klein aber fein

Um also auch in Deutschland das deklarierte Ziel anzugehen, habe sich New Balance dazu entschieden, den Fußballmarkt zu besetzen. Man wisse bereits, wie man sich im Fußballgeschäft zu bewegen habe, die Marke Warrior hat New Balance bereits in diesem Markt vertrieben. „Natürlich ist New Balance klar, dass man neu ist in diesem Segment“, hält Konrad fest. „Und natürlich kennen wir Adidas und Nike. Deswegen werden wir anfangs ganz bewusst nur über Fußballspezialisten die Produkte vertreiben. Klein aber fein ist hier die Devise.“ Die Konrads Aussagen zufolge „relativ große Kollektion“ von rund 50 Modellen (für Europa) mit allen „notwendigen Sohlen“ in einer breiten Preispalette – auch für Kinder – kann der Handel ab Juni/Juli ordern.

Ziel: Ganzjahresanbieter

Ab dem Frühjahr 2016 wird es dann auch nicht mehr die Fußballschuhe der Marke Warrior geben. „Aber“, sagt Jürgen Konrad, „Warrior an sich wird weiterhin unter dem New Balance-Dach existieren. Dann aber nur noch für das Eishockey, wo sie ohnehin schon immer stärker war.“   Langfristig will sich New Balance als Ganzjahresausstatter positionieren. Hierzu könnten laut Konrad Synergien genutzt werden: „Der Fußballer muss ja trainieren, laufen gehen. Bei uns bekommt er dann alles aus einer Hand.“ Hat sich New Balance im vergangenen Jahr noch verstärkt dem Tennis-Thema gewidmet, stehen in diesem Jahr ohnehin Fitness und Training ganz besonders im Fokus der Marke. „Und wenn man sich ganz breit aufstellen möchte, kommt man eben am Fußball in Deutschland nicht vorbei“, sagt Konrad.

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