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Aus für Online-Sportartikelhändler Sportrade

(vw) Die Berliner E-Commerce-Plattform Sportrade ist insolvent. Wie die Onlineausgabe des Wall Street Journal vom 10. Februar berichtet, sei die Insolvenz zum 31. Januar aus strategischen Gründen zunächst nur im geschlossenen Investorenbereich verkündet worden.

Das Startup und Crowdfunding-Projekt Sportrade wurde 2012 als Online-Marktplatz für Sport, Outdoor und Fitness gegründet. 419 private Geldgeber hatten sich im Schnitt mit 239 Euro pro Investor und einem Gesamtbetrag von 100.000 Euro über die Crowdfunding-Plattform Companisto an der Sportrade GmbH beteiligt, heißt es in einem öffentlichen Statement von Companisto-Geschäftsführer David Rhotert auf der Plattform. Zum Investorenkreis gehört auch die Beteiligungsgesellschaft der Investitionsbank Berlin (IBB Bet.).

In enger Abstimmung mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter werde Sportrade jetzt nach Lösungen suchen, wie die vorhandenen Sachwerte der GmbH zum Wohle der Gläubiger und Investoren verwertet werden können, kommentiert Rhotert weiter. „Bei der Investition in ein junges Startup-Unternehmen stehen der Chance auf eine dynamische Entwicklung die Risiken des Verlustes des investierten Kapitals gegenüber.“ Sportrade sei die dritte große Crowdfunding-Pleite in Deutschland, so das Wall Street Journal.

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