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Adidas: Reebok-Minus tut Gewinn keinen Abbruch

(jal) Das dritte Quartal in diesem Fiskaljahr hat Adidas Freude bereitet: Der Konzernumsatz nahm währungsbereinigt um vier Prozent zu und steigt somit in den ersten neun Monaten währungsbereinigt um acht Prozent.

Nach Marken betrachtet stieg der währungsbereinigte Umsatz von Adidas im dritten Quartal um zehn Prozent. Die Umsatzerlöse im Segment TaylorMade-Adidas Golf stiegen währungsbereinigt um vier Prozent. Bei Reebok verringerte sich der währungsbereinigte Umsatz um 25 Prozent. Adidas macht dafür „vor allem den Wegfall von Lizenzumsatzerlösen aus dem Vorjahr sowie die negativen Effekte im Zusammenhang mit Reebok India Company" verantwortlich.

Währungseffekte wirkten sich positiv auf die Umsatzerlöse in Euro aus, so dass der Konzernumsatz im dritten Quartal mit 4,173 Milliarden Euro um elf Prozent über dem Vorjahresniveau lag (2011: 3,744 Mrd. €). Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres bedeutet dies aufgrund der positiven Auswirkungen der Währungseffekte eine Umsatzsteigerung von 14 Prozent auf 11,514 Milliarden Euro (2011: 10,081 Mrd. €).

Das Management erwarte für das Gesamtjahr 2012, dass der währungsbereinigte Umsatz im hohen einstelligen Prozentbereich wachse. Die Bruttomarge des Adidas-Konzerns werde im Jahr 2012 voraussichtlich – wie im Jahr 2011 – unverändert bei etwa 47,5 Prozent liegen. Wie auch im Vorjahr würden steigende Beschaffungs- und Lohnkosten die Entwicklung der Bruttomarge negativ beeinflussen. Diese negativen Effekte würden jedoch weitgehend durch positive Effekte aus der regionalen Umsatzverteilung kompensiert, da die Wachstumsraten in den Schwellenländern, in denen hohe Margen erzielt werden, über den Wachstumsraten in den reiferen Märkten liegen dürften, teilt der Konzern mit.

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