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Adidas: Umsatz gesteigert, Jahresprognose erhöht

(Ast) Im ersten Quartal 2011 hat der Umsatz der Adidas-Gruppe währungsbereinigt um 18 Prozent zugelegt. Währungseffekte haben dazu geführt, dass das Ergebnis in Euro noch stärker gestiegen ist, teilen die Herzogenauracher mit.

Der Konzernumsatz lag im ersten Quartal 2011 mit 3,273 Milliarden Euro um 22 Prozent über dem Vorjahresniveau von 2,674 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2011 stieg der währungsbereinigte Umsatz im Großhandel wegen zweistelliger Erlöszuwächse bei Adidas und Reebok um 18 Prozent. Der währungsbereinigte Erlös im Einzelhandel legte hauptsächlich aufgrund zweistelliger Umsatzzuwächse bei bestehenden Geschäften um 22 Prozent zu. In den anderen Geschäftssegmenten nahm der Umsatz auf währungsbereinigter Basis infolge eines zweistelligen Umsatzanstiegs bei Taylor Made-Adidas Golf um 14 Prozent zu.

Währungseffekte beflügeln Umsatz in Euro

Währungseffekte wirkten sich positiv Erlöse in Euro aus. Im Großhandel stieg der Umsatz im ersten Quartal 2011 um 22 Prozent auf 2,320 Milliarden Euro (2010: 1,898 Mrd. Euro). Der Erlös im Einzelhandel legte um 26 Prozent auf 577 Millionen Euro zu (2010: 459 Mio. Euro). In den anderen Geschäftssegmenten betrug der Umsatz im ersten Quartal 2011 376 Millionen Euro, was 19 Prozent über dem Vorjahresniveau (2010: 316 Mio. Euro).

Erlös steigt in allen Regionen

Der währungsbereinigte Konzernumsatz lag im ersten Quartal 2011 in allen Regionen über dem Vorjahresniveau. Der Erlös in Westeuropa stieg währungsbereinigt um 14 Prozent. Wachstumstreiber seien primär zweistellige Umsatzzuwächse in Deutschland, Frankreich und Italien gewesen. Der Umsatz in den europäischen Schwellenländern lag aufgrund von Wachstum in den meisten Ländern währungsbereinigt um 26 Prozent über dem Vorjahr. Insbesondere in Russland hätten die Erlöse des Konzerns zugelegt. In Nordamerika stieg der Umsatz währungsbereinigt um 26 Prozent. Verantwortlich hierfür waren Umsatzzuwächse bei Adidas und Reebok von 30 Prozent respektive 22 Prozent. In China stiegen die Umsatzerlöse währungsbereinigt um 36 Prozent.

Das Betriebsergebnis des Konzerns stieg um 21 Prozent auf 313 Millionen Euro gegenüber 260 Millionen Euro im Jahr 2010.

Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2011 angehoben

Das Management geht nun davon aus, dass der Umsatz des Adidas-Konzerns im Jahr 2011 währungsbereinigt im hohen einstelligen Bereich steigen wird. Die bisherige Prognose ging von einem Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich aus. Die starke Präsenz des Konzerns in schnell wachsenden Schwellenländern, der weitere Ausbau des Einzelhandelssegments sowie die anhaltende Dynamik aller wichtigen Marken würden den Wegfall von Umsätzen durch die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 mehr als kompensieren.

Im Segment Großhandel rechnet der Konzern nun damit, dass der währungsbereinigte Umsatz im Vorjahresvergleich im mittleren bis hohen einstelligen Bereich steigen wird (bisherige Prognose: im mittleren einstelligen Bereich). Verantwortlich hierfür werde eine deutlich stärkere Performance der Marke Adidas in China und Nordamerika sein.

Herbert Hainer: „Der hervorragende Start in das Jahr bekräftigt unsere Zuversicht, alle unsere Prognosen für 2011 zu erfüllen. Die tragischen Ereignisse in Japan werden jedoch unser Geschäft in diesem wichtigen Markt kurzfristig beeinträchtigen. Wir haben allerdings durch unsere weltweite Stärke genügend Möglichkeiten, die erwarteten Ausfälle zu kompensieren. Daher bleibt unsere Gewinnprognose für das Gesamtjahr unverändert. Ich bin überzeugt, dass wir im Jahr 2011 eine erste erfolgreiche Etappe unseres strategischen Business Plans Route 2015 absolvieren werden."

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