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Adidas: Umsatz soll bis 2015 deutlich wachsen

(Ast) Die Adidas-Gruppe will ihre Erlöse bis zum Jahr 2015 um 45 bis 50 Prozent auf 17 Milliarden Euro steigern. Dies hat der Konzern bei seinem Investorentag in Herzogenaurach in seinem strategischen Business Plan bis 2015 mitgeteilt.

Die Adidas-Gruppe will ihre Erlöse bis zum Jahr 2015 um 45 bis 50 Prozent auf 17 Milliarden Euro steigern. Dies hat der Konzern bei seinem Investorentag in Herzogenaurach in seinem strategischen Business Plan bis 2015 mitgeteilt.

Der Adidas-Konzern strebe danach, schneller zu wachsen als der Markt insgesamt. Diese Aussage betreffe sowohl das Bruttoinlandsprodukt als Maßstab als auch den Sportartikelmarkt. Außerdem wollen die Herzogenauracher den Gewinn schneller steigern als den Umsatz.

Zudem beabsichtigt die Gruppe, das Fundament für die Führungsposition in der Sportartikelindustrie zu legen, indem sie in den nächsten fünf Jahren schneller wächst als ihr Hauptmitbewerber. Der Gewinn soll sich dabei jährlich um durchschnittlich 15 Prozent erhöhen und die operative Marge soll bis spätestens 2015 nachhaltig auf elf Prozent gesteigert werden.

Basis der Expansion sind laut Pressemitteilung die starken Marken der Gruppe, Premiumprodukte, umfassende globale Präsenz sowie das Bekenntnis zu Innovation und den Konsumenten.

Rollen für Adidas und Reebok festgelegt

Im Rahmen des Business Plans würden Adidas und Reebok eindeutige Marktpositionen einnehmen. Die Marke Adidas richte sich mit ihrer Sport Performance Division an leistungsorientierte Sportler, während die Adidas Sport Style Division fashionorientierte und Sport-Lifestyle Konsumenten anspriche. Reebok werde die Fitness- und Trainingmarke für Active und Casual Sports.

Bei den Marken Adidas und Reebok sollen unter anderem folgende Initiativen maßgeblich zum Umsatzwachstum beitragen:

-Reebok als führende Fitness- und Training-Marke etablieren

-Umsatz und Marktanteile in den Kategorien Running und Basketball in der Adidas Sport Performance Division hinzugewinnen

-Adidas Sport Style durch das Neo Label im Fast-Fashion-Segment weiter ausbauen

Neben diesen Initiativen seien auch Wachstumsprojekte im Vertrieb wie eigener Einzelhandel, E-Commerce und Retail Space Management geplant. Sie sollen neben konzernweiten Effizienzmaßnahmen den Expansionskurs unterstützen.

Hinsichtlich der geografischen Bedeutung seien Nordamerika, China, Russland/GUS-Staaten, Lateinamerika, Japan, Großbritannien und Indien als wichtige Wachstumsmärkte identifiziert worden.

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