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Puma: Gewinnrückgang im 1. Quartal

(se) Die konsolidierten Umsätze bei Puma stiegen im 1. Quartal währungsbereinigt um 2,7% und erreichten 673,3 Mio. Euro. Die Erlöse bei Schuhen lagen annähernd auf Vorjahresniveau, die bei Textilien und Accessoires erhöhten sich im zweistelligen Bereich. Beim Konzerngewinn meldet die Raubkatze 90,1 Mio. Euro, also ein Minus von 6,7%

(se) Sportausrüster Puma hat im ersten Quartal 2008 seine weltweiten Markenumsätze währungsbereinigt um 0,5% erhöht, wobei die Umsätze augrund eines starken Euros bei 741,2 Mio. Euro (Vorj.: 762,1 Mio. Euro) lagen. Die Umsätze bei Schuhen gingen währungsbereinigt um 4,6% auf 404,1 Mio. Euro zurück. Textilien lagen mit 246,9 Mio. Euro annähernd auf Vorjahresniveau und Accessoires verbesserten sich um 36% auf 90,1 Mio. Euro. Die Umsätze mit Lizenzen haben sich währungsbereinigt um 35,6% auf 67,8 Mio. Euro planmäßig reduziert, melden die Herzogenauracher. Als Grund dafür nennen sie die Rücknahme des Lizenzmarktes Korea, der nun von einer 100%igen Tochtergesellschaft betreut wird.

Die konsolidierten Umsätze bei Puma stiegen im 1. Quartal währungsbereinigt um 2,7% und erreichten 673,3 Mio. Euro. Die Schuhumsätze lagen mit 394,2 Mio. Euro annähernd auf Vorjahresniveau. Dabei konnte in allen Regionen – außen in den USA – ein zufriedenstellendes Wachstum erzielt werden. Textilien verbesserten sich um 18,5% auf 231,8 Mio. Euro und Accessoires um 16,5% auf 47,3 Mio. Euro. Alle Regionen steuerten zu diesen starken zweistelligen Wachstumsraten bei.

Seine Marketing- und Retailaktivitäten hat Puma im 1. Quartal fortgesetzt und die entsprechenden Aufwendungen im 1. Quartal um 20,6% auf 120,4 Mio. Euro erhöht. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 125,8 Mio. Euro verglichen mit 134,8 Mio. Euro im Jahr Vorjahreszeitraum. Beim Konzerngewinn meldet Puma 90,1 Mio. Euro (Vorj.: 96,6 Mio. Euro), also ein Minus von 6,7%.

In der Region EMOA erzielte Puma ein währungsbereinigtes Wachstum von 9,7% auf 391,1 Mio. Euro. Alle Produktesegmente hätten dabei zum Wachstum beigetragen. Der Anteil am Konzernumsatz liegt hier bei 58,1%. Die Auftragsbestände für diese Region stiegen währungsbereinigt um 10,9% auf 644,8 Mio. Euro. Schlechter als im Vorjahr lief es in Amerika, wo die währungsbereinigten Umsätze um 5,6% zurückgingen und nun noch 22,1% am Konzernumsatz ausmachen. In der Region Asien/Pazifik steigerten sich die Erlöse um 13,3% und damit der Anteil am Konzernumsatz auf 19,8%. Die Auftragsbestände erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 23,7% auf 289,7 Mio. Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Management ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im einstelligen Bereich. „Der Ausblick für 2008 bleibt weiterhin schwierig. Wir werden die Investitionen in Marketingaktivitäten wie geplant fortsetzen, um die Möglichkeiten dieses außergewöhllichen Sportjahres bestmöglich zu nutzen und damit Pumas langfrstiges Portenzial auszuschöpfen“, sagt Puma-Vorstandsvorsitzender Jochen Zeitz. Durch die geplanten Marketingaufwendungen könnte der operative Gewinn negativ beeinflusst werden. Eine Steigerung wiesen die Auftragsbestände auf. Die konsolidierten Aufträge legten um 6,5% auf 1,17 Mrd. Euro zu. Nach Produktbereichen erhöhten sich die Aufträge bei Schuhen währungsbereinigt um 10,2% auf 677,9 Mio. Euro, Textilien verbesserten sich um 14,3% auf 418,2 Mio. Euro und Accessoires um 18,3% auf 74,3 Mio. Euro.

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