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Berghaus-Update zur Nachhaltigkeitsinitiative „Made Kind“

Berghaus baut sein Engagement im Umweltschutz aus: Erweiterung der Kollektion umweltfreundlicher Produkte, offene Kommunikation und Transparenz über die komplette Wertschöpfungskette hinweg. Das erklärte Ziel bis 2020 lautet PFC-freie Oberflächen (DWRs) im kompletten Bekleidungssortiment.

Im Jahr 2015 trat Berghaus als erstes britisches Unternehmen dem Bluesign-System bei und startete damit seine Nachhaltigkeitsinitiative „Made Kind“. Textilien und Technologien, die diesem Umweltstandard entsprechen, werden mit dem "Made Kind"-Symbol gekennzeichnet. Solche Produkte müssen mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Anwendung des Colourkind-Verfahrens, ein Verfahren zum Färben von Textilien mit deutlich geringerem Wasser- & Chemieverbrauch. Indem die Nylonchips gefärbt werden, bevor sie in die Fasern extrudiert werden, durchläuft das Berghaus Colourkind-Garn im Vergleich zu herkömmlichen Prozessen weniger Phasen im Färbeprozess.
  • Verwendung von mindestens 90 Prozent Bluesign-zertifizierten Stoffen
  • Verarbeitung von mindestens 50 Prozent recycelbaren Materialien
  • Füllung mit Daune, die zu 100 Prozent dem Responsible Down Standard (RDS) entspricht

Im Frühling/Sommer 2017 gehören bereits über 40 Prozent aller Produkte der „Made Kind“-Familie an. Bis 2020 will Berghaus im kompletten Bekleidungssortiment PFC-freie DWRs anbieten. Neben der stetigen Optimierung der Entwicklungs- und Herstellungsprozesse lege Berghaus Wert auf Transparenz und die sorgfältige Auswahl seiner Partner und Zulieferer. Das Unternehmen kündigt an, noch in diesem Jahr eine Liste aller Unternehmen, die in der Lieferkette von Berghaus auftauchen, zu veröffentlicht. Darunter seien momentan bereits mehr als 70 Prozent Partner des Bluesign-Systems.

Als Mitglied der Sustainable Apparel Coalition (SAC) nimmt Berghaus darüber hinaus an einem Pilotprojekt zur Einführung des Higg Index teil. Ziel des Projekts ist es, eine einheitliche Methodik zur Erfassung von Nachhaltigkeitsdaten zu etablieren und so einen genaueren Einblick in die tatsächlichen Umweltauswirkungen der Wertschöpfungskette zu erhalten. „Über spezifische Benchmarks könnten wir nicht nur unsere eigene Nachhaltigkeitsleistung prüfen, sondern auch sehen, wo unsere Partner im Vergleich zur übrigen Branche stehen“, erklärt Elaine Gardiner, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Berghaus.

Informationen zur Umweltinitiative „Made Kind“ gibt es unter http://int.berghaus.com/madekind.html.  

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