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Adidas-Konzern steigert Umsatz 2011 um 13 Prozent

(jn) Die Adidas-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatzanstieg von 13 Prozent (währungsbereinigt) auf 13,3 Milliarden Euro erzielt. Dies ist laut CEO Herbert Hainer „das höchste organische Wachstum seit dem Jahr 2006“.

Diese Entwicklung habe die ursprüngliche Erwartung eines Umsatzanstiegs im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich übertroffen. Im Rahmen des strategischen Businessplans plant Adidas, den Konzernumsatz bis zum Jahr 2015 auf insgesamt 17 Milliarden Euro zu steigern.

Der Konzernumsatz hat sich 2011 sich in allen Regionen, Vertriebskanälen und bei allen Marken erhöht. Die stärkste Leistung lieferten die Marken Adidas und TaylorMade-Adidas Golf mit einem Umsatzplus von 14 und 16 Prozent ab. Am stärksten wuchs der Umsatz in China (+23%) und den europäischen Schwellenländern (+22%). Nordamerika und Westeuropa folgen mit plus 15 und plus zehn Prozent.

Eine Milliarde Gewinn geplant

Der Nettogewinn erhöhte sich um 15 Prozent auf 927 Millionen Euro. Im laufenden Jahr soll dieser Wert die Marke von einer Milliarde überschreiten. Das Management erwartet, dass der Konzernumsatz in diesem Jahr währungsbereinigt im mittleren bis hohen einstelligen Bereich wachsen wird. Die starke Präsenz des Adidas-Konzerns in schnell wachsenden Schwellenländern sowie der weitere Ausbau des eigenen Einzelhandels sollen die Umsatzentwicklung positiv beeinflussen, ebenso die anstehenden Sportgroßereignisse. Adidas ist offizieller Sponsor der Uefa Euro 2012 in Polen und der Ukraine sowie offizieller Sportswearpartner der Olympischen Spiele und des britischen Teams bei den Olympischen Spielen in London.

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