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Erbacher-Lizenzinhaber reicht Insolvenz ein

(jal) Auf der Ispo 2011 gab die deutsche Skimarke Erbacher ihr Comeback bekannt. Auf der Ispo 2012 suchte man sie vergebens: Der Lizenzinhaber von Erbacher, die Firma Kramer Elastics GmbH unter Geschäftsführer Andreas Kramer, ist offenbar pleite.

Dabei habe Kramer zunächst mit „Kramer and Friends“ jüngst noch 1,7 Millionen Euro für den Kauf des insolventen österreichischen Skiherstellers Kneissl geboten und sogar den Zuschlag erhalten. Nachdem er das Geld jedoch nicht beim Insolzvenzverwalter hinterlegt habe, scheiterte dieser Deal. Das Geld dafür sollte angeblich aus der Familie von Kramer kommen. Jetzt reicht die Liquidität scheinbar nicht einmal mehr für die Fortführung seiner bisherigen Firma: Am 25. Januar hat das Amtsgericht Nürnberg ein Insolvenzverfahren über das Firmenvermögen der Kramer Elastics GmbH eröffnet. Eine Insolvenzgutachterin wird bis Ende Februar ein Gutachten über die momentane finanzielle Situation erstellen.

Erbacher ist eine deutsche Traditionsmarke, die im Jahr 1900 in Erbach bei Ulm gegründet wurde. Andreas Kramer produziert mit der Kramer Elastics in Speikern bei Nürnberg Skateboards. Seit 1993 ist die Firma in der Sportartikelbranche tätig, sie hatte sich die weltweite Erbacher-Lizenz für Wintersporthartware von der Erbacher Ski + Tennis AG gesichert.

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