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Toningschuhe: Reebok umgeht Rechtsstreit und zahlt 25 Millionen USD

(jn) Die Sportmarke Reebok hat 25 Millionen US-Dollar gezahlt, um einen Rechtsstreit in den USA beizulegen. Die US-Handelskommission FTC hatte den Vorwurf erhoben, dass Aussagen, die in der Werbekampagne zu Reeboks Toningschuhen getroffen wurden, durch die Produkttests nicht belegt würden.

Um langwierige Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden, entschloss sich Reebok, eine Vergleichsvereinbarung mit der FTC einzugehen, erklärt eine Sprecherin des Adidas-Konzerns und betont: „Dies heißt jedoch nicht, dass wir den Anschuldigungen der FTC zustimmen: ganz im Gegenteil. Wir sind von unserer Easytone-Technologie überzeugt.“ Reebok sei „nach wie vor entschlossen, die Entwicklung unserer Easytone-Produkte weiter voranzutreiben“.

Die FTC hatte dem Sportartikelhersteller vorgeworfen, in seiner Werbung fälschlich behauptet zu haben, dass die Reebok-Toningschuhe bei ihren Trägern Po und Oberschenkel straffen. Die Zivilrechtsklage war im US-Bundestaat Ohio eingereicht worden. Laut Berechnungen der FTC seien die Umsätze mit den Toningschuhen in den USA nach Einsatz der Werbung rasant gestiegen. Die FTC kommentierte ihr Vorgehen gegen Reebok so: Nationale Konzerne, die Werbung schalten, sollten verstehen, „dass sie einige Verantwortung übernehmen und sicherstellen müssen, dass ihre Behauptungen über Sportkleidung von fundierter Wissenschaft gestützt werden“. Die 25 Millionen Dollar, die die FTC jetzt einsammelt, sollen Reebok-Kunden zugutekommen.

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