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Hainer: Reebok und Online-Handel forcieren

(Ast) Ambitionierte Pläne: Adidas-Chef Herbert Hainer legt im Gespräch mit der „Wirtschaftswoche“ dar, dass Reebok bis zum Jahr 2015 das „weltweit wichtigste Fitness- und Trainings-Imperium“ sein soll. Außerdem möchte der Konzern laut Hainer seinen E-Commerce deutlich ausbauen.

Ambitionierte Pläne: Adidas-Chef Herbert Hainer legt im Gespräch mit der „Wirtschaftswoche“ dar, dass Reebok bis zum Jahr 2015 das „weltweit wichtigste Fitness- und Trainings-Imperium“ sein soll. Außerdem möchte der Konzern laut Hainer seinen E-Commerce deutlich ausbauen.

Aus dem Sorgenkind soll der Musterknabe werden: Reebok soll im Jahr 2015 laut Hainer über ein Rundumangebot verfügen, „das es in der Form kein zweites Mal geben wird.“ Die Marke will deswegen stärker den Kontakt mit dem Sportler suchen. Bereits im Jahr 2009 habe die Marke ein großes Trainingsprogramm mit eigenen Trainern aufgelegt, die Sportler in den Fitnessstudios anleiten, sagt Hainer der „Wirtschaftswoche.“ Hainer: „Außerdem werden wir Schuhe und Bekleidung künftig auch verstärkt in den Studios verkaufen.“ Der Adidas-Vorstandsvorsitzende schließt nicht aus, dass Reebok künftig eigene Studios eröffnen wird, auch wenn die Marke derzeit vor allem auf Partnerschaften mit bestehenden Ketten setze.

Hainer gibt sich optimistisch für Reebok, weil die Marke heute völlig anders dastehe als bei der Übernahme durch Adidas im Jahr 2006. „Die Kollektionen sind erneuert, wir haben keine 29,90-Dollar-Schuhe mehr in Billigkaufhäusern, die Positionierung der Marke ist umgestellt.“ Die neuen Produkte der Marke würden sehr gut einschlagen. Hainer in der „Wirtschaftswoche“: „Der Fitnessschuh EasyTone und unser neuer Laufschuh Zigtech gehen weg wie warme Semmeln.“

Nicht nur die Marke Reebok will Hainer forcieren, auch der Vertrieb über das Internet soll verstärkt werden. Natürlich mache die Adidas-Gruppe längst E-Commerce für Adidas und Reebok – „aber noch nicht in dem Maße, wie ich mir das vorstelle.“ Das würde jetzt geändert. Der Konzern habe vor wenigen Wochen ein E-Commerce-Projekt aufgesetzt, baue eine Mannschaft auf und habe ehrgeizige Pläne. Hainer: „Wir werden hier deutlich aggressiver vorgehen als früher.“

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