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Adidas-Gruppe: Umsatz geht zurück

(jal) Die Adidas-Gruppe bilanziert die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2009. Demnach verringerte sich ihr Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis um sieben Prozent.

Die Adidas-Gruppe bilanziert die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2009. Demnach verringerte sich ihr Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis um sieben Prozent.

Das Unternehmen begründet diesen Rückgang mit niedrigeren Umsatzerlösen in allen Geschäftssegmenten. Heißt: In den ersten neun Monaten verlor Taylor Made fünf, Adidas sieben und Reebok sogar neun Prozent an Umsatz, teilt der Sportriese mit. Der währungsbereingte Konzernumsatz verringerte sich in den ersten neun Monaten 2009 in fast allen Regionen der Welt – in Europa verzeichnet Adidas einen Rückgang um acht Prozent. Lediglich Lateinamerika stehe besser da als im Vorjahr.

Allein im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009 ging der währungsbereinigte Umsatz im Adidas-Segment um sechs Prozent zurück, während Taylor Made und Reebok Erlöseinbußen von je zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen mussten. Verantwortlich dafür seien das gesamtwirtschaftliche Umfeld und der „Wegfall von Umsatzerlösen im Zusammenhang mit einigen Produkteinführungen im Vorjahr.“ Den Konzernumsatz im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres beziffert die Adidas-Gruppe auf 2,888 Milliarden Euro. Das sind sechs Prozent unter dem Vorjahresniveau (3,083 Milliarden Euro). Weiterhin sank laut Adidas in diesem Quartal das Betriebsergebnis des Konzerns um 29 Prozent auf 336 Millionen Euro. 2008 waren es noch 473 Millionen Euro.

Für das ganze Geschäftsjahr 2009 geht der Konzern in den einzelnen Geschäftssegmenten Adidas, Reebok und Taylor Made jeweils von einem Umsatzrückgang auf währungsbereingter Basis im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich aus. Dementsprechend erwartet die Adidas-Gruppe für ganz 2009, dass ihr Umsatz währungsbereinigt im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich zurückgehen wird. Adidas prognostiziert: „Eine schwächere Nachfrage aufgrund des niedrigen Verbrauchervertrauens und der steigenden Arbeitslosigkeit in vielen wichtigen Märkten wird sich negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.“ Deswegen werde auch das Ergebnis je Aktie des Konzerns in 2009 voraussichtlich rückläufig sein. Das Unternehmen prognostiziert einen Rückgang des auf Anteilseigner entfallenden Gewinns und des Ergebnisses je Aktie.

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