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Adidas meldet 14 Prozent Umsatzplus im ersten Halbjahr

(jn) „Wir sind schnell und zielgerichtet durchgestartet – ganz so wie man es von uns kennt“, so kommentiert Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender des Adidas-Konzerns, die jüngsten Umsatzzahlen. Im ersten Halbjahr 2011 erzielte das Unternehmen ein Umsatzplus von 14 Prozent – Anlass dafür, die Prognose für das Gesamtjahr zu erhöhen.

„Egal ob man unsere Ergebnisse nach Segmenten, Regionen oder Marken betrachtet: Unser Geschäft läuft in jeder Hinsicht hervorragend", zeigte sich Hainer zufrieden. Dies belege zum Beispiel das Umsatzwachstum im zweiten Quartal 2011: ein währungsbereinigtes Plus von zehn Prozent. In China erzielten die Herzogenauracher den größten Umsatzsprung: Steigerungen in allen wichtigen Produktsegmenten sorgten für ein Plus von 41 Prozent über dem Vorjahresniveau. In den anderen asiatischen Märkten und in Lateinamerika stieg der währungsbereinigte Umsatz um sechs beziehungsweise acht Prozent, in den europäischen Schwellenländern um 21 Prozent und in Westeuropa und Nordamerika um jeweils fünf Prozent.

Auf das erste Halbjahr gerechnet wuchs der Konzernumsatz aufgrund zweistelliger Zuwächse in allen Segmenten auf 6,337 Milliarden Euro. Die Erlöse im Großhandel legten um 13 Prozent zu, im Einzelhandel um 21 Prozent. Währungseffekte wirkten sich negativ auf die Segmentumsatzerlöse in Euro aus. Nach Regionen stieg der Umsatz in Westeuropa um zehn Prozent, vor allem aufgrund starker Umsatzzuwächse in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien (europäische Schwellenländer + 23%, Nordamerika + 15%, China + 38%, andere asiatische Märkte + 6%, Lateinamerika + 11%).

Gewinnprognose erhöht

Die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2011 sind laut Unternehmen besser als erwartet. Daher erhöht Adidas seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Bisher besagte die Prognose einen Anstieg im hohen einstelligen Bereich. Das Management geht nun davon aus, dass der Umsatz währungsbereinigt um etwa zehn Prozent steigen wird. Gründe dafür seien die starke Präsenz des Konzerns in schnell wachsenden Schwellenländern, der weitere Ausbau des Einzelhandelssegments sowie die anhaltende Dynamik aller wichtigen Marken.

Trotz widriger äußerer Einflüsse wie Währungsschwankungen und höheren Rohstoffpreisen könne Adidas die Ertragskraft auf unverändert hohem Niveau halten, betont Hainer. „Nach diesem erfolgreichen ersten Halbjahr sind wir auf dem besten Weg, 2011 neue Rekorde für Umsatz und Gewinn zu erzielen. Dies ist umso bemerkenswerter, weil verschiedene wichtige Währungen gegenüber dem Euro an Wert verlieren und sich damit in eine für uns kurzfristig ungünstige Richtung entwickeln.“

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