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Erhard Sport hat Insolvenz angemeldet

(jal) Sportgerätehersteller Erhard Sport International GmbH & Co KG mit Sitz im mittelfränkischen Burgbernheim hat Insolvenz angemeldet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das zuständige Insolvenzgericht Joachim Exner von der Kanzlei Beck & Partner. Exner prüfe derzeit die Fortführungsmöglichkeiten.

Rechtsanwalt Exner will laut Pressemitteilung sowohl die Produktion als auch den Verkauf aufrechterhalten. Die Löhne und Gehälter der rund 220 Mitarbeiter seien über das Insolvenzgeld bis Ende Mai gesichert, heißt es dort weiter. Exner habe sich vor Ort ein Bild der Lage gemacht und die Mitarbeiter informiert. Parallel dazu habe er bereits Gespräche mit Kunden, Lieferanten und Gläubigern aufgenommen. In den nächsten Tagen werde Exner die finanzielle Lage des Unternehmens eingehend analysieren und mögliche Sanierungsoptionen prüfen.

Der weltweit agierende Experte für Sportgeräteherstellung, -service und -handel Erhard Sport befindet sich seit rund zwei Jahren in einem umfassenden Restrukturierungsprozess, der auch Investorengespräche beinhaltet. In einer öffentlichen Stellungnahme heißt es: „Nach ersten Erkenntnissen war es trotz guter Auftragslage zu einem Liquiditätsengpass gekommen, so dass die Geschäftsführung vor Abschluss der Investorensuche Insolvenz anmelden musste. Die nationalen und internationalen Vertriebsgesellschaften des Unternehmens sind von der Insolvenz nicht betroffen.“ Der Jahresumsatz des Familienunternehmens habe zuletzt bei rund 27 Millionen Euro gelegen.

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