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Adidas: Rekordjahr 2008, schwächere Periode voraus

(str/Ast) Im Geschäftsjahr 2008 erreichte die Bruttomarge des Herzogenauracher Konzerns mit 48,7 Prozent Rekordniveau. Der währungsbereinigte Umsatz stieg um neun Prozent. Für das laufende Jahr rechnet Adidas hingegen damit, dass Erlöse und Gewinn je Aktie schrumpfen.

Im Geschäftsjahr 2008 erreichte die Bruttomarge des Herzogenauracher Konzerns mit 48,7 Prozent Rekordniveau. Der währungsbereinigte Umsatz stieg um neun Prozent. Für das laufende Jahr rechnet Adidas hingegen damit, dass Erlöse und Gewinn je Aktie schrumpfen.

Der Adidas-Konzern steigerte im vierten Quartal 2008 seinen Umsatz währungsbereinigt um vier Prozent. Verantwortlich hierfür waren die höheren Umsätze der Marke Adidas. Die Erlöse in den Segmenten Reebok und TaylorMade-Adidas Golf gingen hingegen zurück.

Nach Regionen betrachtet stieg der währungsbereinigte Umsatz mit zweistelligen Wachstumsraten sowohl in Asien als auch in Lateinamerika. In Europa blieb der währungsbereinigte Umsatz stabil; in Nordamerika war er rückläufig.

Der Konzernumsatz stieg begünstigt durch die positive Wirkung der Währungseffekte im vierten Quartal 2008 in Euro um sechs Prozent auf 2,574 Milliarden Euro.

Im Gesamtjahr 2008 legten die Erlöse währungsbereinigt um neun Prozent zu, was Umsatzzuwächsen in den Segmenten Adidas und TaylorMade-Adidas Golf zu verdanken war. Negativ wirkten sich Währungseffekte auf die Erlöse in Euro aus; der Umsatz stieg 2008 um fünf Prozent auf 10,799 Milliarden Euro.

Die Bruttomarge des Konzerns wuchs im Geschäftsjahr 2008 um 1,3 Prozentpunkte auf 48,7 Prozent. Seit dem Börsengang im Jahr 1995 ist dies die höchste Bruttomarge für ein Gesamtjahr. Der Zuwachs resultiert laut Adidas aus einer besseren regionalen Umsatzverteilung, der weiteren Expansion des eigenen Einzelhandels sowie einem günstigeren Produktmix. Das Betriebsergebnis verbesserte sich 2008 um 13 Prozent auf 1,070 Milliarden Euro.

Der Ausblick für das laufende Jahr fällt gedämpft aus: Sowohl Umsatz als auch Gewinn je Aktie sollen zurückgehen. Die Erlöse sollen sich währungsbereinigt im niedrigen bis mittleren Bereich verringern.

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