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Adidas-Gruppe veröffentlicht Ergebnisse des Geschäftsjahres 2010

(jal) Adidas legt nun die Geschäftsergebnisse 2010 vor. Demnach stieg der währungsbereinigte Konzernumsatz um neun Prozent. Ausschlaggebend waren hier laut Adidas Umsatzzuwächse in den Segmenten Groß- und Einzelhandel.

Im Großhandelssegment erhöhte sich der währungsbereinigte Umsatz aufgrund von Umsatzzuwächsen sowohl bei Adidas als auch bei Reebok um acht Prozent. Der währungsbereinigte Umsatz im Einzelhandelssegment legte im Vorjahresvergleich aufgrund von Umsatzwachstum bei Adidas und Reebok um 18 Prozent zu. Der Umsatz bestehender Einzelhandelsgeschäfte stieg um elf Prozent, die Gesamtanzahl der Geschäfte belief sich zum Jahresende auf 2.270 (2009: 2.212). Diese Entwicklung übertraf die ursprünglichen Erwartungen des Managements von einem Umsatzanstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich. Währungseffekte wirkten sich positiv auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Konzernumsatz nahm 2010 um 15 Prozent zu und erreichte 11,990 Milliarden Euro (2009: 10,381 Mrd. €).


Währungsbereinigter Umsatz steigt in fast allen Regionen


Der währungsbereinigte Konzernumsatz lag im Geschäftsjahr 2010 in allen Regionen mit Ausnahme von China über dem Vorjahresniveau. Die Umsätze in Westeuropa stiegen währungsbereinigt um sieben Prozent, primär aufgrund zweistelliger Umsatzzuwächse in Großbritannien, Deutschland und Spanien, verkündet Adidas. Der Umsatz in den europäischen Schwellenländern lag aufgrund von Umsatzwachstum in den meisten Ländern der Region, insbesondere in Russland, währungsbereinigt um 16 Prozent über dem Vorjahresniveau. In Nordamerika legte der Konzernumsatz infolge deutlicher Umsatzzuwächse sowohl in den USA als auch in Kanada währungsbereinigt um zwölf Prozent zu. Nach Marken betrachtet stieg der Umsatz von Adidas und Reebok in dieser Region währungsbereinigt um 14 beziehungsweise 22 Prozent. In China verringerten sich die Umsatzerlöse währungsbereinigt um zwei Prozent. In den anderen asiatischen Märkten stieg der Umsatz aufgrund von Wachstum in den meisten Märkten der Region währungsbereinigt um sechs Prozent. In Lateinamerika legte der Umsatz währungsbereinigt mit zweistelligen Zuwächsen in den meisten wichtigen Märkten der Region um 14 Prozent zu. Währungseffekte wirkten sich auch hier positiv auf die Umsatzerlöse der Regionen in Euro aus.


Operative Marge um 2,6 Prozentpunkte über Vorjahresniveau


Das Betriebsergebnis des Konzerns stieg um 76 Prozent auf 894 Millionen Euro gegenüber 508 Millionen Euro im Jahr 2009. Infolgedessen verbesserte sich die operative Marge des Konzerns 2010 um 2,6 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent (2009: 4,9%). Die Verbesserung der operativen Marge führt das Unternehmen in erster Linie auf die höhere Bruttomarge sowie auf niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz zurück. Letztere verringerte sich um 0,2 Prozentpunkte.

Auf Anteilseigner entfallender Gewinn mehr als verdoppelt


Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn stieg 2010 auf 567 Millionen Euro (2009: 245 Mio. €). Dies bedeutet einen Anstieg um 131 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Infolgedessen belief sich das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie 2010 auf 2,71 Euro. Der Konzern erwartet, dass der Umsatz im Jahr 2011 währungsbereinigt im mittleren bis hohen einstelligen Bereich wachsen wird. Vor allem steigendes Verbrauchervertrauen infolge der anhaltenden Konjunkturerholung wird die Umsatzentwicklung begünstigen. Die positiven Effekte der starken Präsenz des Konzerns in schnell wachsenden Schwellenländern, der weitere Ausbau des Einzelhandelssegments sowie die anhaltende Dynamik bei der Marke Reebok werden den Wegfall von Umsätzen im Zusammenhang mit der Fifa Fußball-Weltmeisterschaft 2010 mehr als kompensieren. 
Die operative Marge des Adidas-Konzerns wird im Jahr 2011 nach eigenen Angaben voraussichtlich auf einen Wert zwischen 7,5 und 8,0 Prozent ansteigen (2010: 7,5%). In erster Linie werden niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz zu dieser positiven Entwicklung beitragen. Zudem werden 2011 die Zinsaufwendungen infolge niedrigerer durchschnittlicher Nettofinanzverbindlichkeiten voraussichtlich zurückgehen. Die Steuerquote des Konzerns dürfte 2011 in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen (2010: 29,5%). Infolgedessen wird das Ergebnis je Aktie den Prognosen des Konzerns zufolge um zehn bis 15 Prozent steigen und zwischen 2,98 und 3,12 Euro liegen (2010: 2,71 €).

Adidas-Chef Herbert Hainer kommentiert: „2011 verspricht, ein hervorragendes Jahr für den Adidas-Konzern zu werden. Wir sind glänzend in das Jahr gestartet.“

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