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Günter Althaus, Vorstandvorsitzender der ANWR Group

ANWR steigert Abrechnungsvolumen

  • 29.01.2015
  • Umsätze
  • sport+mode-Redaktion

Die Mainhausener ANWR Group erreichte 2014 ein Geschäftsvolumen von rund 8,2 Milliarden Euro.

Die Handelskooperationen der Gruppe, ANWR, Garant, Rexor, Quick Schuh, Goldkrone und Sport 2000 sowie die Finanzinstitute DZB Bank und Aktivbank, erreichten 400 Millionen Euro Geschäftsvolumen mehr als im Vorjahr. Dabei hätten sich alle Unternehmensbereiche positiv entwickelt: Die Sparten Schuhe, Lederwaren und Sport steigerten ihre Umsätze zum Teil deutlich, die Finanzdienstleistungen erreichten ein Rekordergebnis.  

Die in den Branchen Schuhe, Sport und Lederwaren tätigen Handelskooperationen der ANWR Group steigerten das Abrechnungsvolumen im Jahr 2014 auf knapp 2,6 Milliarden Euro – ein Plus von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Bereich Schuhe erbrachte wiederum den größten Umsatz mit einem Volumen von 1,7 Milliarden Euro und einem Plus von 5,1 Prozent. Noch positiver entwickelten sich die Bestellungen für Sportartikel mit einem Plus von 8,4 Prozent auf gesamt 844 Millionen Euro. Zum Ende des Jahres nahmen die beiden Absatztreiber Schuh und Sport sogar noch mehr Fahrt auf: Der Bereich Schuhe schaffte im Dezember ein Plus von 5,7, die Sportsparte war mit 9,2 Prozent Wachstum auf dem Weg zur 10-Prozent-Marke.

Diese positive Entwicklung sei das Ergebnis innovativer Leistungen und Angebote an den stationären Handel und die Industrie sowie optimierter Rahmenbedingungen am Standort Mainhausen, so Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender der ANWR Group. Die ANWR habe sowohl auf der Waren- und Order-Seite als auch auf Verkaufsseite einen großen Schritt nach vorne gemacht. So erweise sich das Ordercenter O1 schon jetzt als gute Investition.

„Unser Fokus für 2015 gilt jetzt ganz gezielt der Erhöhung der Kundenfrequenz für unsere Händler. Wir werden deshalb alles dafür tun, dass interessierte Kunden im Geschäft eines ANWR-Händlers das Produkt ihrer Wahl finden und kaufen – am liebsten stationär, aber auch online“, so Althaus. Dazu kämen dem Ausbau des Geschäftsbereiches Media und vor allem der Plattform schuhe.de höchste Bedeutung zu. Die Verbindung von stationärem Handel und Online-Handel sieht der Vorstandsvorsitzende als eine der zentralen Zukunftsthemen der ANWR Group.

2015 weiter auf Wachstumskurs

Auch 2015 will die ANWR Group wachsen, den stationären Handel stärken und Branchenkonzentration weiter verhindern. Ein wichtiger Schritt dazu war die Übernahme von Schuh Mücke im vergangenen Jahr und die Neueröffnung des Standortes Rödenthal, die mit einem flächenbereinigten Umsatzplus von 10 Prozent in die Jahresbilanz einzahlte. 2015 sind bereits weitere Mücke-Filialen geplant: Im Frühjahr eröffnet ANWR in Bayreuth und Fürth neue Ladengeschäfte der Mücke-Gruppe.  

Auch auf der Mitgliederseite will der Verbund zulegen. Zum ausgehenden Jahr sind rund 6.000 selbstständige Fachhändler mit 10.000 Fachgeschäften in zahlreichen Ländern Europas den Handelskooperationen der ANWR Group angeschlossen.

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