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Puma: Schuhe sorgen für Umsatzwachstum

Puma gibt seine Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2015 und die des gesamten ersten Halbjahres bekannt. Demnach erhöhen sich die konsolidierten Umsätze, die schlechten Währungskurseffekte belasten aber die Margen.

Das zweite Quartal 2015: Schuhe und Accessoires gut, Textilien unverändert

Im zweiten Quartal 2015 erhöhten sich Pumas konsolidierte Umsätze währungsbereinigt um 7,6 Prozent auf 772,7 Millionen Euro. Diese positive Entwicklung resultiere insbesondere aus dem Umsatzwachstum bei Schuhen in allen Regionen. In der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) stiegen die Umsätze währungsbereinigt um 3,9 Prozent auf 270,5 Millionen Euro. Die Umsatzentwicklung sei vor allem in Deutschland, Frankreich und der Türkei sehr erfreulich gewesen, teilt Puma mit, während in Italien und in der Schweiz ein Rückgang der Umsätze aufgrund der starken Vorjahreszahlen zu verzeichnen war.

Pumas Umsätze im Segment Schuhe stiegen im vierten Quartal in Folge um währungsbereinigt 16,2 Prozent auf 358,8 Millionen Euro. Diese positive Entwicklung resultiere im Wesentlichen aus den Kategorien Running, Training und Sportstyle. Im Segment Textilien lagen die Umsätze nahezu unverändert bei 263,3 Millionen Euro. Die Umsätze im Segment Accessoires erhöhten sich währungsbereinigt um 3,6 Prozent auf 150,7 Millionen Euro und lagen im Rahmen von Pumas Erwartungen.

Pumas Rohertragsmarge blieb im zweiten Quartal stabil bei 46,7 Prozent. Die Rohertragsmarge bei Schuhen sank leicht von 42,7 auf 42,3 Prozent, die Marge bei Textilien erhöhte sich von 48,2 auf 50,7 Prozent, bei Accessoires ging sie von 52,4 auf 50,0 Prozent zurück.Ungünstige Währungskurseffekte haben außerdem die operativen Aufwendungen im zweiten Quartal erheblich belastet und stiegen in der Berichtswährung Euro um 20,4 Prozent auf 357,4 Millionen Euro. Der Hauptgrund für den Anstieg waren laut Puma höhere Werbeausgaben, die Eröffnung neuer Einzelhandelsgeschäfte und die Investitionen in die IT-Infrastruktur. Der währungsbereinigte Anstieg der operativen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr beträgt 10,6 Prozent, was wiederum zu einem Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) von 12,6 Millionen auf 6,8 Millionen Euro geführt hat. Pumas Konzernergebnis im zweiten Quartal lag bei minus 3,3 Millionen Euro und führte zu einem Ergebnis je Aktie von minus 0,22 Euro.

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