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Andreas Rudolf

Sport 2000 steigert Mitgliederzahl im vergangenen Jahr

174 neue Anschlusshäuser konnte Sport 2000 im abgelaufenen Jahr neu im Verband begrüßen, teilen die Mainhausener in ihrer Ispo-Pressekonferenz mit. Zum Jahresende 2015 seien somit 936 Unternehmen mit 1.242 Geschäften im Verband organisiert, was einen weiteren Rekord in der Unternehmensgeschichte darstellt

„Wir konnten das im Vorjahr angekündigte Ziel, zum Jahresende über 900 Partnerunternehmen für uns zu gewinnen, erfolgreich umsetzen“, zeigte sich Sport 2000-Geschäftsführer Andreas Rudolf zufrieden. Den größten Zuwachs hätten die Spezialisten mit rund 130 Neuzugängen verzeichnen können, im Wesentlichen bei Running, Outdoor und Teamsport.  

Ein wesentlicher Grund für den Anklang bei Spezialisten sei die Betreuung durch eigens vom Verband abgestellte Berater. Auch die gemeinsame zweitägige Spezialistenmesse für Running- und Outdoorhändler sei ein starkes Leistungsmerkmal. Marketing- und Warenkooperationen mit der Industrie sollen darüber hinaus das Profil der Händler stärken.

„Ziel all unserer Maßnahmen ist es, Profile zu schaffen, die den Händler bestmöglich am Markt positionieren und seine langfristige Existenzsicherung unterstützen“, sagte Sport 2000-Geschäftsführer Hans-Hermann Deters, der für die Spezalistenformate zuständig ist.  

Umsatz steigt um 1,1 Prozent

Mit einem Erlösplus von 1,1 Prozent auf vergleichbarer Basis haben die Sport 2000-Mitglieder das Jahr 2015 abgeschlossen. Der Zentralregulierungsumsatz wuchs um 7,3 Prozent. Mancher Lauf- oder Teamsporthändler hätte mit einer Saisonverlängerung vom milden Winter profitiert, den Wintersport-Händlern hingegen habe besonders das letzte Quartal stark zugesetzt.

„Trotz der hohen Vorgaben aus dem WM-Jahr haben sich unsere Partner bis einschließlich Oktober richtig gut im Markt behauptet und den anhaltenden Herausforderungen des Einzelhandels trotzen können. Das Minus von 8 Prozent im Dezember zeigt jedoch, wie sehr ein Teil unserer Partner vom Verlauf des Wetters abhängig ist“, kommentierte Rudolf die Umsatzentwicklung.      

Sonderaktion Saisonlinie 

Betroffene Händler hätten insbesondere mit fehlender Liquidität zu kämpfen. Denn während diese teilweise noch im Lager steckt, gehen bereits die Rechnungen für die Frühjahr- und Sommerware ein. „Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Wir haben uns deshalb entschlossen, diese Partner mit der „Sonderaktion Saisonlinie“ finanziell zu unterstützen“, sagte Rudolf. Ohne Skontoverlust können Händler bei Bedarf zu günstigen Konditionen ihre Zahlungsziele um bis zu 90 Tage verlängern. Damit verschafften sie sich zusätzliche Liquidität, um aktiv am Markt zu agieren.

Darüber hinaus biete der Verband seinen Winter-Magalog Teilnehmern auch eine Wintervaluta bis Ende Januar an. Im Hinblick auf das Orderverhalten der Mitglieder konstatierte Rudolf insgesamt eine positive Entwicklung fest: „Unsere Partner haben schon vor einem Jahr die richtigen Maßnahmen bei ihrer Order vollzogen. Sie waren konsequent und kompromisslos, genauer und sensibler in ihren Überlegungen, so dass bewusst weniger disponiert wurde. Dies wird auch die Vorgabe für die nächste Herbst/Winter-Saison sein müssen.“          

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