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Kim Roether Intersport Umsatze
Der Vorstandsvorsitzende von Intersport Kim Roether

Intersport: kumulierter Umsatzzuwachs von zwei Prozent

Die Mitglieder der Heilbronner Verbundgruppe konnten ihre Umsätze in diesem Kalenderjahr bis einschließlich Mai um zwei Prozent steigern. Das teilt Intersport im Rahmen einer Pressekonferenz auf der OutDoor mit.

Das Jahr 2017 präsentierte sich bei den Intersportlern in Deutschland bislang volatil. Einem erfreulichen Umsatzanstieg von sieben Prozent im Januar folgte ein Erlösminus von drei Prozent im Minus. Einer Erklärung hierfür ist laut Intersport, dass der Februar 2016 durch das Schaltjahr einen Tag länger war.

Der März wiederum litt darunter dass die Vorgaben des Jahres 2016 hoch waren. Im vergangenen Jahr fand Ostern bereits im März statt. Die Umsatzimpulse hieraus fehlten im März 2017. Deswegen war ein Minus von neun Prozent zu verzeichnen. Das Geschäft im folgenden Monat April profitierte wiederum vom Osterfest. Hier stand bei den Intersportlern ein Erlösanstieg von neun Prozent zu Buche. Der vergangene Mai wiederum bescherte einen leichten Umsatzanstieg von einem Prozent. Unter dem Strich steht derzeit ein aufgelaufenes Erlösplus von einem Prozent bei den Händlern.

Sortimente analysiert

Ein Blick in die Sortimente zeigt, dass sich die Geschäfte deutlich unterschiedlich entwickelt haben. Das umsatzstarke Outdoorgeschäft liegt bei den Intersportlern aktuell pari zum Vorjahr. Als Wachstumsmotor präsentiert sich das Thema Fitness Workout, dessen Erlöse 14 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen. Auch das kombinierte Segment Bike/Funwheel konnte um 15 Prozent zulegen. Auf der Gewinnerseite steht in diesem Kalenderjahr bislang auch Wintersport mit einem Zuwachs von 14 Prozent. Freizeitmode Winter legte gar um 23 Prozent zu. Freizeitmode Sommer gewann bislang zwei Prozent.

Multisport büßte hingegen neuen Prozent ein, ebenso Fußball/Vereinssport. Letzteres ist keine Überraschung in einem Jahr ohne Fußball-Großveranstaltung. Running/Nordic Walking gab drei Prozent im Jahresvergleich ab. Offenbar sind die Zeiten zweistelliger Zuwächse im Runningmarkt erst einmal vorbei. Racketsport landet immerhin auf dem Vorjahresniveau, was in diesem schwierigen Markt schon eine erfreuliche Nachricht ist. Baden/Wassersport bewegt sich umsatzseitig zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Aber hier kommt die Hochsaison im Sommer erst noch, so dass diese Zahl kein Grund ztur Panik ist.

Österreich prosperiert

Intersport ist in Österreich auf dem Expansionskurs. Absolut liegen die aufgelaufenen Umsätze 16 Prozent über dem Vorjahresniveau. Allerdings muss man berücksichtigen, dass die Verbundgruppe zuletzt im Nachbarland viele Geschäfte eröffnet hat. Flächenbereinigt fällt allerdings immer noch ein kumuliertes Erlösplus von sieben Prozent an. Im südlichen Nachbarland schwankte der Geschäftsverlauf der Intersportler ebenfalls stark. Der Urlaubsmonat Januar bescherte einen Umsatzzuwachs von 23 Prozent. Im Februar standen noch zwölf Prozent Plus zu Buche.

Der Effekt der späteren Osterfeiertage sorgte für eine Minus von drei Prozent im März, was aber von einer Erlösexplosion in Höhe von 43 Prozent im April gefolgt wurde. Der Mai wiederum endete mit einem Umsatzanstieg von elf Prozent. Die Intersportler profitieren offenbar von den Umbrüchen im österreichischen Markt. Sports Direct hat sich im speziellen Wettbewerbsumfeld Österreichs eine blutige Nase geholt, der Fachhandel nutzt das jetzt.

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