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Intersport: Warmes Wetter belastet Septemberumsätze

  • 17.10.2013
  • Umsätze
  • sport+mode-Redaktion

(Ast) Zu warmes Wetter in der letzten Septemberwoche ließ das zuvor aufgelaufene Erlösplus der Intersportler schmelzen. Unter dem Strich mussten die Händler im vergangenen Monat ein Minus von zwei Prozent hinnehmen.

Zu warmes Wetter in der letzten Septemberwoche ließ das zuvor aufgelaufene Erlösplus der Intersportler schmelzen. Unter dem Strich mussten die Händler im vergangenen Monat ein Minus von zwei Prozent hinnehmen.

Nur die beiden mittleren Septemberwochen sorgten für gute Abverkäufe bei Jacken. In diesem Zeitraum zeigte sich das Wetter herbstlich wechselhaft. Der Monat hatte warm begonnen, er endete mit zu hohen Temperaturen. Als Konsequenz hiervon gingen die Erlöse der Händler in der letzten Septemberwoche um 14 Prozent zurück. Dieser Einbruch zog den gesamten Monatsumsatz ins Minus.

Das Sortiment Hartware musste mit neun Prozent im Jahresvergleich den größten Rückgang hinnehmen. Bei Bekleidung lagen die Umsätze ein Prozent unter denen des September 2012. Das Geschäft mit Sportschuhen hingegen bescherte Erlöse auf Vorjahresniveau.

Outdoorschuhe gefragt

Der Renner des Monats September bei den Intersportlern waren Outdoor- und Multifunktionsschuhe. Das Sortiment Outdoor sorgte generell für Impulse im Abverkauf. Rucksäcke waren begehrt, Outdoorjacken und -hosen ebenfalls. Auch die Zielgruppe Kinder bescherte den Mitgliedern der Heilbronner Verbundgruppe erfreuliche Umsätze. Kinderschuhe und –bekleidung waren positive Erscheinungen in den jeweiligen Sortimenten. Klassische Herbsttextilien wie Stirnbänder oder Mützen profitierten offenbar vom wechselhaften Wetter in der Monatsmitte. Das Thema Running hat auch im September funktioniert, Laufschuhe waren gefragt. Gymnastikbekleidung stieß ebenfalls auf große Resonanz bei den Kunden.

Probleme bei Racketsport

Der weiße Sport bereitete den Händlern hingegen wenig Freude. Die Kunden zeigten kaum Interesse für Tennisschläger. Auch Tischtennis ignorierten die Sportler im September weitgehend. Fitness-Großgeräte blieben größtenteils auf der Fläche stehen. Mit Uhren und Messgeräten war im September ebenfalls kein Staat zu machen. Fleecejacken litten wahrscheinlich unter dem warmen Wetter am Anfang und Ende des Monats. Dem Absatz von Radbekleidung könnte hingegen eher die wechselhafte Periode in der Mitte des Septembers geschadet haben.

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