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Sport 2000-Geswchäftsführer Andreas Rudolf

Sport 2000: positive Halbzeitbilanz gezogen

Die Mitglieder der Verbundgruppe Sport 2000 konnten im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 4,5 Prozent erwirtschaften. Auch der Juni hat nach Angaben des Verbands einen Erlösanstieg von 1,8 Prozent gebracht.

„Die hohen Vorgaben aus dem WM-Vorjahr konnten von den anderen Erlebnisbereichen bisher gut aufgefangen werden. Zunehmend positiv entwickelten sich die Themen Fitness und Funwheels –  allen voran konnten unsere Fachhandelspartner hier in den letzten drei Monaten gute Umsätze mit Longboards einfahren“, analysiert Sport 2000-Geschäftsführer Andreas Rudolf die Halbjahresbilanz.      

Outdoor wächst um 4,6 Prozent

Auch Outdoor habe mit einem Plus von 4,6 Prozent zum Vorjahr seinen Teil zu diesem Ergebnis beigetragen. Bei Betrachtung der Entwicklung innerhalb der Warengruppen von März bis Juni habe sich insbesondere das Schuhsegment mit einem Plus 14,3 Prozent als Gewinner rausgestellt. Hartware verzeichnete ein Plus von 5,6 Prozent, allein Textilien muss ein leichtes Minus von 1,8 Prozent verkraften. Der Rückgang resultiere vor allem aus zwei Produktgruppen: Softshelljacken mit einem Erlösminus von 15,2 Prozent und Hosen mit Umsatzeinbußen von 5,5 Prozent. Auffällig positiv hingegen habe sich Regenbekleidung mit einem Zuwachs von 27,2 Prozent entwickelt. Jacken und Fleece sorgten mit plus 4,5 und 12,8 Prozent ebenfalls für Umsatzimpulse.

Bei der Aufteilung des Umsatzanteils auf die Warengruppen gibt es entsprechende Verschiebungen: Im Textilbereich wurde der Anteil mit 54 Prozent zum Vorjahr (55 Prozent) leicht verringert, der Schuh-Anteil hingegen mit 31 Prozent um einen Prozentpunkt gesteigert. Der Hartwaren-Anteil bleibt mit einem Anteil von 15 Prozent gleich dem Vorjahr.    

Große Marktveränderungen

Die Dynamik der Marken untereinander ist laut Rudolf deutlich größer geworden, seitdem der Outdoormarkt nicht mehr deutlich wächst. Der Geschäftsführer: „So auch in 2015: Manche große, langjährig etablierten Outdoormarken kämpfen mit stagnierenden oder fallenden Abverkäufen, kleinere, spezialisierte und fokussierte Lieferanten hingegen freuen sich weiterhin über wachsende Handelsumsätze.“ 

Die Innovationen der großen Marken seien ausgeblieben, Jahr für Jahr hätten sich unbekanntere Lieferanten mit kleinen, aber feinen Ideen und Ansätzen ihren Platz gesichert. „Die aktuelle Dynamik im Markt ist erstaunlich: Lieferanten, die lange Zeit als gesetzt erschienen, wurden inzwischen von Neuen ersetzt. Hier bleibt auch weiterhin alles anders – und nichts, wie es mal war“, resümiert Rudolf. Darüber hinaus sei die Lieferantenentwicklung ein guter Indikator dafür, wo die Reise in punkto Outdoor hingehen könnte: „Nämlich immer stärker in Richtung spezialisierter Angebote für die extrem heterogenen Bedürfnisse von Outdoorkunden“, prognostiziert der Manager. Diese seien nämlich ebenso vielfältig, wie all die Aktivitäten, die unter den Begriff Outdoor fallen.

Zu den aktuellen Trendthemen gehört die multifunktionelle Ausrichtung der Outdoor-Kollektionen mit Einflüssen aus Running und Bike. Winddichte Lightweight-Jacken und urbane, mit Baumwollqualitäten versehene Optiken würden zudem in den Sortimenten der Frühjahr/Sommer Saison 2016 häufiger zu sehen sein.  

 

 

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