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Lowa-Geschäftsführer Werner Riethmann (Foto: Lowa)

Lowa verbucht erneut Rekordjahr

Lowa-Geschäftsführer Werner Riethmann hat Mitte Juni eine Zwischenbilanz der Geschäfte gezogen. Das vergangene Jahr hatte den Jetzendorfern erneut einen Rekordumsatz beschert. Das Geschäft im Jahr 2015 wird hingegen durch den starken Schweizer Franken belastet.

2,2 Millionen Paar Schuhe hat der Bergschuster im Jahr 2014 verkauft und geliefert. Das entspricht einem Rekordumsatz mit Lowa-Schuhen von 127 Millionen Euro. Im Jahr 2013 hatte die Marke noch 113 Millionen Euro erwirtschaftet. Die konsolidierten Erlöse von Deutschland, Österreich und der Schweiz lagen bei 163 Millionen Euro, im Vergleich zu 152 Millionen Euro im Jahr 2013. Die Umsätze der Lowa Sportschuhe GmbH inklusive der Vertriebsmarken wuchsen von 132 auf 143 Millionen Euro.

„2014 war ein sehr gutes Jahr, in den USA und der Schweiz haben wir das beste Ergebnis aller Zeiten erzielt“, betonte Riethmann. Das laufende Jahr werde anspruchsvoller. In der Schweiz rechnet der Manager durch den Währungseinfluss mit einem Minus von zehn Prozent. Trotzdem prognostiziert der Geschäftsführer, dass Lowa 2015 2,3 bis 2,4 Millionen Paar Schuhe verkaufen wird. „Die 2016er Kollektion ist sehr gut am Markt angekommen“, sagte Riethmann. Für das kommende Jahr kalkuliert Lowa mit einem weiteren Anstieg, 2,5 Millionen Paar Schuhe avisieren die Oberbayern.  

Zuwächse bei Travel und Kindern

Ein zu später Wintereinbruch und ungünstiges Wetter konnten den Wachstumskurs der Oberbayern 2014 nicht bremsen. Laut Riethmann konnten insbesondere die Segmente Travel, Kinder und das Militärgeschäft zulegen. Regional standen Nordamerika, die Schweiz und China auf der Gewinnerseite. Großes Ziel der Marke sei, international zu werden. „Das ist schwierig, aber in Asien geht es gut voran und in den USA profitieren wir auch von der Dollar-Situation“, gab der Geschäftsführer offen Auskunft. Derzeit erwirtschaftet Deutschland immer noch den Löwenanteil der Erlöse. 45,9 Prozent der Umsätze 2014 generierten die Jetzendorfer im Heimatmarkt, 40,8 Prozent entfielen auf Europa. 8,5 Prozent der Erlöse sind in Nordamerika angefallen, 3,2 Prozent in Asien.

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