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Pumas Ergebnis im ersten Quartal leidet

Währungsschwankungen hatten einen negativen Einfluss auf Pumas Umsätze im ersten Quartal 2014. Das operative Ergebnis in den ersten drei Monaten 2014 sank von 79 auf 59 Millionen Euro. Das Konzernergebnis verringerte sich um 29,2 Prozent von 50 auf 36 Millionen Euro.

Die konsolidierten Puma-Umsätze fielen währungsbereinigt um 0,5 Prozent auf 726 Millionen Euro, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. In der Region EMEA seien die Umsätze währungsbereinigt um 0,3 Prozent auf 337 Millionen Euro angestiegen. Die anhaltend starke Entwicklung der Umsätze in Russland, der Türkei und in England hätten niedrigere Großhandelsumsätze in Skandinavien und Frankreich im ersten Quartal 2014 ausgeglichen.

Pumas Umsätze im Segment Schuhe sanken währungsbereinigt um 7,1 Prozent auf 321 Millionen Euro. Die Kategorie Teamsport konnte jedoch im ersten Quartal 2014 aufgrund der Einführung des neuen EvoPower-Fußballschuhs gestärkt werden. Auch die Einführung der WM-Fußballtrikots haben nach eigener Aussage dazu beigetragen, dass die Umsätze im Segment Textilien währungsbereinigt um 3,0 Prozent auf 246 Millionen Euro angestiegen seien. Im Segment Accessoires verbesserten sich die Umsätze im ersten Quartal dank der anhaltend starken Nachfrage nach Puma-Socken und Bodywear währungsbereinigt um 9,5 Prozent auf 159 Millionen Euro.

Pumas Einzelhandelsumsätze blieben im ersten Quartal währungsbereinigt konstant bei 124 Millionen Euro, die Umsätze in den Concept Stores und Outlets seien angestiegen, während die Anzahl der eigenen Geschäfte gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen sei. Der Anteil der Einzelhandelsumsätze am Gesamtumsatz lag bei 17,1 gegenüber 17,3 Prozent im Vorjahr.

Bjorn Gulden, CEO Puma SE sagt dazu: „Auch wenn die Repositionierung von Puma und die Trendwende der Geschäftsentwicklung noch etwas Zeit braucht, so bin ich davon überzeugt, dass wir bereits große Fortschritte bei all unseren wichtigsten strategischen Projekten erzielt und die richtigen Schritte eingeleitet haben, damit 2014 den Turnaround markiert." Gulden erwartet für dieses Jahr einen Umsatz auf Vorjahresniveau, schränkt aber ein: „Vor dem Hintergrund der derzeitigen Währungsschwankungen, die unser Ergebnis belasten, könnten sich jedoch negative Auswirkungen von rund 50 Basispunkten auf die operative Marge beziehungsweise Umsatzrendite für das Gesamtjahr ergeben.“(jal)

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