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Sports Direct verbucht mit den Eybl-Filialen immer noch Verluste (Screenshot Sports Direct-Website)

Sports Direct erhöht Vorsteuergewinn – Umsätze stagnieren

Das britische Sporthandelsunternehmen Sports Direct hat seinen Halbjahresbericht veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass sich der Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr um 25 Prozent auf 187,3 Millionen Pfund erhöhte. Die Umsätze stagnierten bei 1,4 Milliarden Pfund.

Einen Anstieg um 7,6 Prozent auf 218,5 Millionen Pfund kann das EBITDA verzeichnen. Das Gesamtjahresziel für das EBITDA liegt bei 420 Millionen Pfund, verkündet Sports Direct Geschäftsführer Dave Forsey, der sich mit dieser Prognose zuversichtlich zeigt. Für 2016 stimmen Forsey zudem die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro optimistisch. Die einzelnen Geschäftszweige innerhalb von Sports Direct weisen ganz unterschiedliche Ergebnisse im ersten Halbjahr auf. Das Sporthandelsgeschäft stagniert bei 1,2 Milliarden Pfund, das Geschäft mit Marken steigert sich um zehn Prozent auf 113 Millionen Pfund. Der Sektor Premium-Lifestyle verringert sich dagegen um zwölf Prozent auf 88 Millionen Pfund.

Die Übernahme der österreichischen Sportkette Eybl zeigt sich für Sports Direct als bisher noch nicht rentabel. Die Verantwortlichen räumen ein, dass die Umwandlung der Filialen länger dauere als erwartet und damit Umsatzeinbußen hervorgehen, die schwierig aufzufangen seien.

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