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Der Umsatz der Calida-Gruppe ging zurück (Foto: Thinkstock)

Calida-Gruppe muss Umsatzrückgang hinnehmen

Der Schweizer Wäsche- und Sportartikelkonzern Calida hat das Geschäftsjahr 2015 aufgrund des starken Franken beziehungsweise des schwachen Euros mit einem deutlichen Umsatzrückgang abschließen müssen. Die Sportmarken hatten außerdem mit dem ungünstigen Wetter zu kämpfen.

Die Calida-Gruppe mit ihren Marken Calida, Aubade, Lafuma, Millet, Eider und Oxbow hat einen Nettoumsatz von 359 Millionen Schweizer Franken (CHF) erwirtschaftet. Das sind 12,9 Prozent weniger als im Vorjahr, währungsbereinigt lag der Rückgang bei 2,7 Prozent. Die Sportmarken der Lafuma-Gruppe hatten zusätzlich zur Franken-Problematik unter den ungünstigen Wettbedingungen gelitten und verbuchten insgesamt einen Umsatzrückgang von fünf Prozent.

Der Betriebsgewinn (EBIT) ging um 20,8 Prozent auf 21,5 Millionen CHF zurück, was ebenfalls auf die negative Währungsentwicklung zurückzuführen sei, heißt es in einer Erklärung der Calida-Gruppe. Das Konzernergebnis ging um 28,1 Prozent von 23,6 auf 17 Millionen CHF zurück. Laut CEO Felix Sulzberger lag 2015 der „strategische Fokus auf der organischen Entwicklung unserer fünf Geschäftsdivisionen. Es ging nicht zuletzt darum, die Ertragskraft der Marken aus der Übernahme der französischen Lafuma-Gruppe zu stärken.“

Die Millet Mountain Group mit der Bergsportmarke Millet, der Outdoomarke Lafuma und der Skibekleidungsmarke Eider habe neben der Währungssituation unter den unvorteilhaften klimatischen Bedingungen gelitten. Außerdem „spürte die Division im Berichtsjahr noch stark die Auswirkungen der Integration und Neuausrichtung“, heißt es. Die Marke Oxbow habe sich im „anhaltend äußerst angespannten Surfwearmarkt behaupten müssen“ – und litt ebenfalls unter den für sie relevanten Währungskonstellationen.

Für das laufende Jahr erwartet die Calida-Gruppe angesichts des positiven Auftakts mit einer soliden Umsatzentwicklung und unter der Prämisse, dass sich die Währungssituation entspannt, mit einer leicht positiven Geschäftsentwicklung bei Umsatz und operativem Gewinn.  

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