sport+mode
Garmin Umsatz drittes Quartal Umsatzplus Prognose
Kai Tutschke, Garmin DACH-Chef (Foto: Garmin)

Garmin: Umsatzplus im dritten Quartal

Der Navigationsexperte Garmin hat das dritte Quartal 2017 mit einem Umsatzplus abgeschlossen. Das Unternehmen erwirtschaftete 743 Millionen US-Dollar und machte damit ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund des Erfolgskurses passt Garmin nun seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2017 an.

Garmin erzielte im dritten Quartal ein Umsatzplus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was ein Gesamtumsatz von 743 Millionen US-Dollar bedeutet. Die Segmente Outdoor, Aviation, Marine und Fitness waren dabei so stark, das ein Plus von neun Prozent verzeichnet werden konnte. Die genannten Geschäftsbereiche sind mittlerweile für 75 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich.

Aufgrund der guten Entwicklungen bei Outdoor, Aviation, Marine und Fitness erhöhte das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2017 von 3,04 auf 3,07 Milliarden US-Dollar. Um den Erfolgskurs halten zu können, setze Garmin weiterhin auf Innovationen, heißt es. So habe das Unternehmen seine Investitionen für Forschung und Entwicklung um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert.

„Am reinen Wachstum gemessen sind wir in den Bereichen Outdoor, Aviation und Marine in diesem Quartal am erfolgreichsten. Wir konnten das Potenzial im Smartwatch-Markt mit unserer hochspezialisierten High-Tech-Multisport-Smartwatch Fēnix 5, aber auch unserer Marine-Smartwatch Quatix gut ausschöpfen“, resümiert Kai Tutschke, Geschäftsführer Garmin DACH. Und weiter: „Auch wenn wir einen marktübergreifenden Nachfragerückgang im Bereich der einfachen Fitnesstracker beobachten, so können wir mit unseren Smartwatches weiteres Wachstum erzielen.“

Die Segmente Outdoor und Fitness

In Anbetracht der sehr hohen Nachfrage nach der Multisport-Smartwatch Fēnix 5 habe der Outdoorbereich auch im dritten Quartal 2017 ein starkes Umsatzplus von 31 Prozent verzeichnen können. Neben der Fēnix 5 stehe vertriebsseitig der jüngst gelaunchte Tauchcomputer mit GPS im Uhrendesign Descent Mk1 im Fokus.

Das Segment Fitness habe im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von insgesamt zwölf Prozent verbuchen müssen. Grund dafür sei hauptsächlich die gesunkene Nachfrage im Bereich einfacher Fitnesstracker, sowie der Zeitpunkt der letzten Produkteinführungen. Diese Einbußen hätten aber durch das Wachstum im Running-Segment teilweise ausgeglichen werden können. Mit Blick auf das Marktpotenzial habe der Wearable-Spezialist nicht erst im letzten Quartal angekündigt, sich zukünftig vorrangig auf höherwertige Produktebereiche zu konzentrieren – mit großem Erfolg, heißt es seitens der Marke, wie die Resonanz auf den Launch der neuen Vívo-Modelle zeige.

Verwandte Themen
Intersport Umsätze Oktober Outdoor Wintersport Freizeitmode Winter
Intersport: Oktoberumsätze leiden unter Wärme und weniger Verkaufstagen weiter
Puma Umsatz Quartal Prognose
Puma: Umsatz ist besser als erwartet weiter
Schwan-Stabilo Umsatz Geschäftsjahr Outdoor
Schwan-Stabilo steigert Jahresumsatz weiter
Sport 2000 Umsatz September Outdoor
Sport 2000: September-Minus durch Sondereffekt weiter
Intersport September Umsätze
Intersport: Kaltes Wetter beflügelt die September-Umsätze weiter
Sport 2000 Österreich Schwarting Spezialisten Bike-Profis
Sport 2000 Österreich startet Spezialisierungsoffensive weiter