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Garmin Deutschland Managing Director DACH Kai Tutschke
Kai Tutschke ist Managing Director DACH bei Garmin (Foto: Garmin Deutschland)

Garmin startet mit solider Quartalsbilanz

Mit einem Gesamtumsatz von 639 Millionen US-Dollar im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 konnte Navigationsexperte Garmin seine Marktposition festigen. Der Umsatz im ersten Quartal wuchs damit um zwei Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres, informiert Garmin.

Mit einem Umsatzwachstum von zwölf Prozent legten die Geschäftsbereiche Fitness, Marine, Outdoor und Aviation gegenüber dem Vorjahresquartal zu und trugen 75 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Auch bei den Gesamtbetriebskosten verzeichnete Garmin einen Anstieg um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 256 Millionen US-Dollar. Während die Werbeausgaben konstant blieben, stiegen die Vertriebs- und Administrationsausgaben um sieben Prozent.

Garmin DACH-Chef Kai Tutschke sieht „einen Trend von einfachen Fitnesstrackern hin zu höherwertigen Wearables mit mehr Funktionen.“ In Anbetracht der Marktsättigung im Bereich einfacher Fitnesstracker musste das Segment Fitness im ersten Quartal 2017 einen Umsatzrückgang von drei Prozent verbuchen. Die Bruttomarge stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 56 Prozent, während sich die operative Marge auf 13 Prozent verbesserte, was das Betriebseinkommen um elf Prozent steigern konnte. Ursache für das stagnierende Umsatzplus waren die rückläufigen Verkaufszahlen von einfachen Fitnesstrackern, die nur teilweise durch die starken Verkaufszahlen hochspezialisierter Wearables kompensiert werden konnten.

Im Segment Outdoor konnte der Navigationsspezialist ein starkes Umsatzwachstum von 20 Prozent verbuchen. Die Bruttomarge stieg auf 63 Prozent und die operative Marge auf 30 Prozent, was die betrieblichen Einnahmen um 24 Prozent verbesserte. Der Bereich Marine konnte ein sehr gutes Umsatzwachstum von 26 Prozent verzeichnen, im Segment Luftfahrt erzielte Garmin im ersten Quartal ein solides Umsatzwachstum von 16 Prozent. Zu guter Letzt verzeichnete das Segment Automotive einen Umsatzrückgang von 19 Prozent, der vorrangig im rückläufigen Marktumfeld für Navigationsgeräte begründet liege.

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