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Versandhändler Zalando darf sich über ein starkes erstes Halbjahr 2014 freuen (Foto: Zalando)

Zalando verlässt die Verlustzone

Der Berliner Onlinehändler Zalando (2008 gegründet) hat im ersten Halbjahr 2014 erstmals operativ schwarze Zahlen geschrieben.

Wie Zalando mitteilt, betrug der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 12 Millionen Euro mit einer Marge von 1,2 Prozent. Im ersten Halbjahr 2013 hatte der Onlinehändler noch ein Minus von 109 Millionen Euro zu verkraften mit einer Ebit-Marge von Minus 8,9 Prozent. Der Nettoumsatz auf Gruppenebene stieg um 29,5 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro.

Besonders Freude hatten die Berliner an den Geschäften in der DACH-Region: Hier erzielte Zalando eine „klar profitable“ Ebit-Marge von 4,6 Prozent. Die Erlöse wuchsen um 21,2 Prozent auf 594 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2013: 490 Millionen Euro).

Ursächlich für die guten Zahlen seien „Optimierungen entlang aller wesentlichen Kostenpositionen, einschließlich Wareneinsatz, Logistik und Marketing“, heißt es. Zalando zählte im zweiten Quartal 2014 insgesamt 323 Millionen Besuche auf seinen Webseiten, die Anzahl der aktiven Kunden wuchs eigenen Angaben zufolge auf 13,7 Millionen (zweites Quartal 2013: 11,6 Millionen).  

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