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Intersport Österreich baut Umsatz und Marktanteil aus

(jn) In der Wintersaison 2010/11 (September 2010 bis März 2011) haben die österreichischen Intersport-Händler ihren Umsatz um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert.

In Tschechien gab es ein Plus von acht Prozent, in der Slowakei von 42 Prozent und in Ungarn von 29 Prozent. Die gesamte Intersport Österreich-Gruppe legte um acht Prozent zu. Ihr gehören in den vier Ländern 356 Sportfachgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 289.700 Quadratmetern an.

Ein Winter mit Pulverschnee und kalten Temperaturen sorgte für zweistelliges Umsatzwachstum in fast allen Erlebnisbereichen. Die größten Zuwächse verzeichneten Langlauf (+25%), Touren (+20%) und Ice (+16%). Snow Alpin (Skihartware und -textil) legte um fünf Prozent zu. Rückläufige Umsätze gab es nur bei Snowboards (-5%). Auch die Nachfrage in den Kategorien Outdoor, Sun & Water, Running sowie Teamsport und Fitness war nach Intersport-Angaben im Winterhalbjahr sehr gut.

4,5 Prozent Wachstum für 2011

Die Marktforscher von RegioPlan ermittelten, dass Intersport seinen Marktanteil in Österreich im Jahr 2010 auf 37,71 Prozent verbessern konnte (2009: 37,3%). Laut RegioPlan verbuchte der gesamte österreichische Sportartikelmarkt im Jahr 2010 einen Umsatzzuwachs von 4,9 Prozent auf mehr als 2,2 Milliarden Euro. Die Prognose für das Jahr 2011 liegt bei einer Steigerung um 4,5 Prozent. 70,6 Prozent des gesamten Volumens würden über den Sportfachhandel abgewickelt. Intersport hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten Jahre die Markführerschaft in Österreich und der Slowakei zu halten sowie in Tschechien und Ungarn zu erreichen. In den vergangenen Jahren konnte Intersport jedes Jahr zehn bis 20 neue Sportfachgeschäfte eröffnen (alle vier Ländern zusammengenommen). In diesem Jahr eröffnet die Mehrzahl neuer Standorte im Herbst. Ein durchschnittlicher Intersport-Standort umfasst etwa 1.000 Quadratmeter.

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