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Der österreichische Sportartikelmarkt im Umbruch

Nach dem Aus von Sport Eybl nimmt nun Holger Schwarting, Vorstand von Sport 2000, Stellung.

Mit der Marke Eybl verliere Österreich einen Qualitätsanbieter, der vor allem für seine Beratung bekannt gewesen sei. Daher werde sich der österreichische Sportartikelmarkt stark verändert. „Das Verschwinden der Marke Eybl ist leider wirklich keine Überraschung, sondern ein logischer Schritt aus Sicht von Sports Direct, auf die eigene Marke zu setzen und vor allem über den Preis zu punkten“, sagt Schwarting.

Gleichzeitig rät er dem stationären Handel: „Der Wegfall von Eybl ist für den qualitätsorientierten Fachhandel eine große Chance, den bisherigen Eybl-Kunden eine Alternative zu bieten und mit Qualität, Marken und Beratung zu überzeugen.“ Der österreichische Sportartikelmarkt werde sich mit den aktuellen Entwicklungen weiter segmentieren. Einerseits in Qualitätsanbieter wie SPORT 2000, Gigasport oder Intersport und andererseits in Preisanbieter wie Hervis und Sports Direct.

Holger Schwarting: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für unsere Händler, um in die weitere Qualitätssteigerung zu investieren. Sei es bei der ansprechenden Präsentation des Geschäftes, der Sortimentsgestaltung als auch in den Aufbau einer Sport 2000 Schulungsakademie.“

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