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Sport 2000-Chef Schwarting: Sportfachhandel segmentiert sich

(vw) Die turbulenten Zeiten im österreichischen Sportfachhandel dauern an. Dabei auf der Strecke bleiben könnten vor allem jene Händler, die die Mitte des Marktes ausmachen, prognostiziert Sport 2000-Chef Holger Schwarting.

„Der Markt segmentiert sich gerade in Qualitäts- und Preisanbieter. Preisaggressive werden dabei wachsen, die Mitte aber ist tot“, wird Schwarting in der Onlineausgabe der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" vom 6. Dezember zitiert.

Laut Schwarting dürfte vor allem der britische Discounter Sports Direct erfolgreich auf Neukundenfang im preisbestimmten Segment gehen. „Die werden Kunden anlocken, die bisher bei Kik oder Takko eingekauft haben.“ Profitieren von der Marktneuordnung dürfte aber auch der Fachhandel, glaubt Schwarting. Bei der Verbundgruppe Sport 2000 setzt man laut "derStandard.at" deshalb künftig voll auf das Qualitätssegment. „Wir wollen uns über das Sortiment differenzieren und uns auf Marken konzentrieren, die auf den Fachhandel orientiert sind“, erklärt der Verbandschef.

Der Sportfachhandel in Österreich verbucht einen jährlichen Umsatz von 1,6 bis 1,7 Mrd. Euro. Im gehobenen Preissegment konkurrieren Eybl, Intersport, Gigasport und Sport 2000 um die Marktanteile.

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