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Ösfa: neuer Termin positiv angenommen

(jn) Vom 26. bis 28. Februar hat in der Brandboxx Salzburg die 99. Ösfa Winter stattgefunden. In diesem Jahr ging die Veranstaltung erstmalig von Dienstag bis Donnerstag über die Bühne.

Bei ihrer 99. Auflage gab Messeleiter Andreas Heit, seit Oktober bei der Brandboxx an Bord, seinen offiziellen Einstand. Auf 6.500 Quadratmetern temporärer Messefläche hätten sich laut Heit etwa 100 Aussteller präsentiert. Zudem öffneten etwa 70 Fixmieter ihre Showrooms für das Fachpublikum.

Trotz Schneefall und Autobahnsperren am ersten Messetag besuchten insgesamt 2.296 Fachbesucher die diesjährige Wintermesse. Damit sei die 99. Auflage eine der erfolgreichsten Messen der letzten Jahre gewesen. Messeleiter Heit: „Wir waren uns bewusst, dass sich das Verlegen des Termins positiv auf die Besucherzahlen auswirken wird. Letztlich überraschte uns der große Andrang aber doch.“ Viele Händler in den Wintersportorten hätten den Sonntag und Montag in der Vergangenheit als stärkste Verkaufstage nicht für den Messebesuch nutzen können. Durch den Termin unter der Woche hätten nun auch die Händler profitiert, deren Hauptgeschäft der Skiverleih ist. Die Messe wartete nach eigenen Angaben mit einem breiten Mix aus bekannten Marken und kleineren Anbietern sowie Breiten- und Nischensportprodukten auf.

Unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden

„Zwar waren die Schwierigkeiten mancher Branchenriesen Gesprächsstoff, wurden aber als hausgemachtes Probleme der Unternehmen angesehen. Dass der Sporteinzelhandel derzeit nicht betroffen ist, veranschaulichten die Händlerreaktionen. Die Aussteller zeigten sich überwiegend zufrieden und verzeichneten großes Kundeninteresse“, resümiert Messeleiter Heit die Stimmung auf der Ösfa. Von den Vertretern der Hartware werde die Messe als reine Informationsmesse verstanden, Textilhersteller nutzten sie noch als zusätzliche Ordermöglichkeit für die Kunden. „Den Bedürfnissen der Anbieter von Hartware und Textil gleichermaßen gerecht zu werden, wird immer schwerer“, sagt Heit. Ein Grund für die Differenzen seien unter anderem die langen Bestellzeiten in den produzierenden Ländern wie China oder Taiwan. „Während sich die Produktionsstätten der Textilindustrie immer mehr nach Fernost verlagern und nach längeren Vorlaufzeiten verlangen, sind die Händler der Hartware davon weniger betroffen“, beschreibt Heit die Situation. Die Einen benötigten ihre Order schon im Dezember, während für die Hartware die Kommunikation der Aufträge an die Produzenten bis ins späte Frühjahr möglich sei.

Jenseits dieser Diskussionen sorgte Sebastian Vettels WM-Bolide für Gesprächsstoff. Für Besucher gab es die Möglichkeit, sich mit dem Formel 1-Wagen ablichten zu lassen. Zudem trafen sich Promis der Sportbranche zu einer Debatte über die Bedeutung des Sports für die Wirtschaft und die Wichtigkeit der Bewegung im Kindesalter mit Abfahrtsweltmeister Michael Walchhofer, Stephan Görgl und VSSÖ-Präsident Gernot Kellermayr.

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