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Die Bread & Butter will es wissen: Auf der B&B-Homepage werden die User befragt, wie es ihrer Meinung nach mit der Messe weitergehen soll. Immerhin 79 Prozent sprechen sich dort für die Messe aus (Stand 26. Januar)

Bread & Butter startet neu durch

Im Sommer will die Berliner Streetwear-Messe Bread & Butter wieder an den Tempelhof zurückkehren. Dies hat die Messe mitgeteilt. Trotz oder gerade wegen des laufenden Insolvenzverfahrens geht ihr Comeback mit einigen Änderungen einher.

Zunächst einmal hat die Bread & Butter einen früheren Termin gewählt, vom 2. bis  4. Juli (Donnerstag bis Samstag). Inhaltlich verspricht die Messe eine „klare Konzeption modischer Cluster nach Zielgruppen“, eine „Design & Agents Area“ für Handelsagenturen und den Bereich „Lean Management & Produktion“ mit deutlich günstigeren Quadratmeterpreisen. Eingebunden werden sollen ergänzend Marken aus dem Bereich Lifestyle, die nicht aus dem klassischen Modebereich stammen.

Ein Vorschlag, der schon früher im Gespräch war, damals aber auf wenig Gegenliebe stieß, kehrt nun in abgewandelter Form zurück: Ein definierter „Consumer Bereich“ für Marketingaktivitäten soll Marken und Labels die Gelegenheit der B2C-Ansprache liefern, klar abgegrenzt vom Bereich ausschließlich für geladene Fachbesucher (B2B). Begleitet wird das Messeprogramm von groß angelegten Abendveranstaltungen wie Partys, Konzerten oder Festivals unter Einbindung der Marken und Sponsoren.

Vertrag mit Tempelhof hat Bestand

Gemäß dem eigenen Motto „Fun & Profit“ wird B&B-Chef Karl-Heinz Müller den Tempelhof nun noch effektiver auslasten: „Der Mietvertrag mit Tempelhof hat weiterhin Bestand. Eine Kündigung durch den Vermieter ist aufgrund der Schutzvorschriften der Insolvenzordnung aktuell auch nicht möglich. Bread & Butter kann nach wie vor langfristig über das Gelände verfügen“, stellt Insolvenzverwalter Christian Graf Brockdorff klar. Und Müller wirbt: „Unser neues Konzept passt zu Berlin. Tempelhof bietet durch seine Größe und Struktur ideale Bedingungen für die Messe. Die ausgedehnten Freiflächen geben nahezu unbegrenzten Raum für alles, was man sich vorstellen kann.“ 

Es lastet von finanzieller Seite nun ein hoher Erfolgsdruck auf Müllers Schultern, denn sein neues Konzept ist fremdfinanziert. „Für den Relaunch stehen die erforderlichen finanziellen Mittel durch Investoren bereits zur Verfügung. Unser Ziel ist die Sanierung der Modemesse“, unterstreicht der Insolvenzverwalter.

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