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OutDoor 2017 Schlussbericht
Die Veranstalter zeigten sich zufrieden mit der diesjährigen Auflage der OutDoor (Foto: Messe Friedrichshafen)

Schlussbericht OutDoor 2017: „Outdoor-Trend hält an“

Nach Angaben der Messe Friedrichshafen habe die 24. Auflage der OutDoor ihre Rolle als Europas wichtigste Leitmesse unterstreichen können. 965 Aussteller (2016: 960) und 21.412 Fachbesucher (2016: 21.507) aus 90 Nationen kamen in diesem Jahr an den Bodensee.

Die rund einen Monat nach vorne gelegte OutDoor mit neuer Tagesfolge (Sonntag bis Mittwoch) traf laut Messe bei den Akteuren auf breite Zustimmung und habe eine gute Ausgangsbasis für das kommende Geschäftsjahr geschaffen. OutDoor-Bereichsleiter Stefan Reisinger zieht ein positives Fazit aus der frühen Terminierung: „Während der Auftakt am Sonntag durch die zu Ende gehenden Pfingstferien und das lange Wochenende etwas langsamer startete, bewahrheitete sich, dass die neue Tagesfolge eine Umverteilung der Besucherfrequenz mit sich bringen würde. Entsprechend stärker waren somit die Folgetage besucht.“

Auch der Messepartner, der Branchenverband der European Outdoor Group (EOG), zeigt sich nach Messe-Angaben zufrieden mit der diesjährigen OutDoor. „Wieder einmal war die OutDoor eine sehr gute Show und lieferte viele tolle Inhalte für unsere Branche. Das frühere Datum hat sich mit einer gesunden Besucheranzahl als erfolgreicher Umzug erwiesen. Die OutDoor war sehr gut organisiert und geführt von unserem hervorragenden Partner Messe Friedrichshafen. Wir waren sehr angetan von der kreativen Ergänzung neuer Events und Attraktionen während der Show. In einer sich schnell verändernden Welt erhöhen diese den Wert einer Messe“, sagt Mark Held, EOG-Generalsekretär.

Feedback aus der Industrie

Für etablierte Aussteller ist die OutDoor-Messe in jedem Jahr ein Highlight. So zeigt sich zum Beispiel auch Andreas Holm, Sales Director Thule Group, in diesem Jahr wieder zufrieden: „Die Energie von allen – der Organisatoren und auch der Besucher – war höher als normal. Das ist wirklich positiv. Wir hatten viele interessante Gespräche, vergleichbar mit den Jahren zuvor. Die OutDoor ist für uns bedeutend und ich denke, dass der Termin viel besser ist. Auch für Einkaufsentscheidungen ist es eine Verbesserung, obwohl wir hier nicht viele Aufträge machen. Es ist wichtig, dass die Leute inspiriert werden und über die neuen Produkte nachdenken. Insgesamt war die OutDoor 2017 motivierend und sehr positiv.“

Ebenfalls positiv äußert sich nach Angaben der Messe auch Tatonka-Geschäftsführer Andreas Schechinger: „Die Messe ist für Tatonka nach wie vor der wichtigste Auftritt im Jahr, um Marke und Produkte Händlern und Öffentlichkeit zu präsentieren. Der viel diskutierte frühere Termin wird von uns grundsätzlich positiv wahrgenommen. Durch die Vorverlegung ist die Messe wieder ein gemeinsamer Kick-Off für die Orderrunde.“ Ihm sei jedoch bewusst, dass das nicht alle so sehen – aber das sei bei Veränderungen immer so.

OutDoor Plus-Bereiche kamen gut an

In diesem Jahr präsentierte die Messe insgesamt vier neue Bereiche: Lifestyle Collection, HangOut, Water Sports und Running. In diesen Plus-Bereichen sei es laut OutDoor-Projektleiter Dirk Heidrich „gelungen, einen noch umfassenderen Marktüberblick zu bieten und neue Zielgruppen zu erreichen“. Auch die zahlreichen Programm-Highlights erhalten von der Messe gute Noten. Darunter zählten unter anderem die Verleihung des OutDoor Industry Award, die OutDoor Conferences, Schulungsevents wie Azubi-Rundgänge oder Walk & Meet-Touren für Blogger sowie Microadventure-Erlebnisse in der Bodenseeregion.

Im kommenden Jahr findet die 25. OutDoor vom 17. bis 20. Juni statt, erneut in der Tagesfolge Sonntag bis Mittwoch.

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