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EuroShop 2017 Messe Düsseldorf Schlussbericht
Die EuroShop 2017 ist vergangen, der Veranstalter zufrieden (Foto: Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann)

Schlussbericht EuroShop 2017: Handel muss investieren

Die Ladenbaumesse EuroShop hat vom 5.-9. März in Düsseldorf stattgefunden. Der Veranstalter ist sichtlich zufrieden. Rund 113.000 Menschen besuchten die 2.368 Aussteller, die aus 61 Nationen angereist waren.

Es sei das beste Ergebnis in der 50-jährigen EuroShop-Geschichte, teilt die Messe Düsseldorf mit. 113.000 Besucher bedeuten ungefähr ein Plus von vier Prozent im Vergleich zur Vorveranstaltung im Jahr 2014 – die EuroShop findet alle drei Jahre statt. Insgesamt waren 138 Länder auf Besucherseite vertreten, 66 Prozent der Fachbesucher kamen aus dem Ausland. 18 Messehallen und 127.000 Quadratmeter Netto-Ausstellungsfläche standen zur Verfügung. Hans Werner Reinhard, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, resümiert: „Die EuroShop 2017 hat sämtliche Bestmarken der EuroShop 2014 nochmals übertroffen.“

Geschäfte müssen attraktiver werden

Die dominierenden Themen der Messe waren die fortschreitende Digitalisierung im Handel, maßgeschneiderte Omnichannel-Lösungen und die Emotionalisierung des Shoppingerlebnisses im Geschäft. Der Onlinehandel beflügelt laut Messe Düsseldorf „aktuell die Investitionen der Branche in ihre stationären Geschäfte. Denn im Wettbewerb mit den Anbietern im Internet ist der Handel gefordert, seine Geschäfte immer attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig sorgt die Verzahnung der Ladengeschäfte mit dem Internet für ganz neue Handels- und Einrichtungskonzepte. Moderne Informationstechnologie wird dabei immer wichtiger.“

Michael Gerling, Geschäftsführer des EHI Retail Institute, sagt: „Der Kunde erwartet beides, einerseits das Einkaufserlebnis vor Ort, andererseits die Lieferung an die eigene Haustür. Der klassische stationäre Handel baut seine Webshops immer mehr aus und die großen Onlinehändler setzen mehr und mehr auf die Eröffnung eigener Läden. Die EuroShop hat es geschafft, beide Welten zusammenzubringen. Ladengeschäfte und Onlinehandel wachsen immer mehr zusammen und so verschmelzen auf der EuroShop auch die Ausstellungsbereiche Ladenbau und Technologie zunehmend.“

Storytelling wird wichtiger

Das oberste Gebot für die Läden selbst lautet laut Messe Düsseldorf Emotionalisierung. Storytelling stand bei vielen Konzepten, Lösungen und Produkten der EuroShop im Vordergrund. Ob Architektur, Design, Beleuchtung oder die Einbettung digitaler Medien in den Ladenbau, alles müsse einer gemeinsamen Dramaturgie folgen, um dem Kunden das Einkaufserlebnis bieten zu können. So verwundere es nicht, dass gerade das Visual Merchandising für die individuelle Gestaltung von Verkaufsflächen stark an Bedeutung gewinne. Der Handel investiere ebenso kräftig in LED-Technologie und Kältetechnik, lautet ein weiteres Fazit der fünftägigen Veranstaltung. „Energieersparnis und Nachhaltigkeit besitzen für Händler dabei oberste Priorität“, sagt der Veranstalter.

Die nächste EuroShop findet vom 16. bis 20. Februar 2020 in Düsseldorf statt, die nächste EuroCis, als jährliche Veranstaltung speziell zu den Themen der Retail Technology, bereits vom 27. Februar bis 1. März 2018.

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