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Intersport Schweiz erwartet Ergebnis unter Vorjahr

  • 30.08.2011
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(jn) Der starke Schweizer Franken belastet das Ergebnis der Intersport PSC Gruppe im zweiten Halbjahr. Die ersten negativen Folgen hätten sich bereits im Frühjahr 2010 in den Grenzregionen abgezeichnet. Nun habe sich „der rasche Zerfall des Euro zu einem flächendeckenden Problem für den Schweizer Sportfachhandel entwickelt“, sagt Urs Müller, CEO Intersport PSC Holding AG.

Im ersten Halbjahr 2010/11 (1.10.2010 bis 31.3.2011) hatte Intersport einen Konzernumsatz von 171,2 Millionen Schweizer Franken erzielt, welcher gut fünf Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Trotz Ertragseinbußen erwartet die Gruppe im Gesamtgeschäftsjahr 2010/11 einen Reingewinn, der leicht unter dem Vorjahresergebnis liegen wird. Die Intersport PSC Holding AG ist in der Schweiz momentan mit 255 Franchise- und Einkaufspartnern an 377 Verkaufsstellen präsent. Die angeschlossenen Sportfachgeschäfte erreichen nach PSC-Angaben einen jährlichen Detailhandelsumsatz von rund 550 Millionen Schweizer Franken und halten damit einen Marktanteil von 26 Prozent. Schweizer Sportartikelfirmen wie Kjus und Mountain Force reagierten erst kürzlich mit Preissenkungen auf den starken Franken, um den Sportfachhandel beim Verkauf zu unterstützen.

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