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Schuh und Sport Mücke unterhält elf Filialen in Bayern.

Anwr kauft Sport 2000-Mitglied Mücke

Die Mainhausener Anwr-Gruppe, Muttergesellschaft des Einkaufsverbands Sport 2000, hat die Unternehmensgruppe Mücke erworben. Der Kaufvertrag wurde am 28. Mai unterzeichnet.

Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender der Anwr

Um mittelständische Fachhandelsstrukturen in den eigenen Kooperationsreihen zu sichern, habe man sich für den Kauf entschieden, heißt es. Schuh und Sport Mücke führt von der Zentrale in Bamberg aus derzeit elf Fachmärkte in Bayern. Für 2014 seien zwei weitere Standorte in Planung. Unternehmer Thomas Mücke wird weiter in der Geschäftsführung bleiben und sich aktiv in die erfolgreiche Weiterentwicklung seines Konzepts einbringen, heißt es, die rund 650 Mitarbeiter würden in die neue Gesellschaftsstruktur übernommen werden. Der Umsatz der Unternehmensgruppe Mücke wird auf 100 Millionen Euro beziffert.

Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender der Anwr-Gruppe, zur Übernahme: „Schuh und Sport Mücke – seit vielen Jahren verlässliches Mitglied der Anwr und Partner von Sport 2000 – ist außergewöhnlich erfolgreich mit einem für den stationären Schuhfachhandel eher ungewöhnlichen Format. Er bietet auf seinen überdurchschnittlich großen Verkaufsflächen eine erfolgreiche Kombination aus Schuhen, Sport und Textilien an – eine Kombination, die zunehmend von den Verbrauchern gesucht wird. Schuh und Sport Mücke hat in den vergangenen Jahren ein Format aufgebaut, das wir als eines der zukunftsfähigsten Wachstumsformate für den deutschen und auch den europäischen Markt halten.“

Kein Wettbewerber für Mitglieder

Mit dem Zukauf agiert die Anwr selbst als Händler. Dies bedeute allerdings nicht, dass man langfristig in den Wettbewerb zu den Mitgliedern einsteigen wolle, unterstreicht die Anwr. „In unserem genossenschaftlichen Beteiligungsmodell werden wir den Mitgliedern vielmehr die Möglichkeit geben, sich an den Standorten wirtschaftlich und unternehmerisch zu beteiligen“, sagt Althaus. Gerade vor dem Hintergrund der sich rasant verändernden Branche gehe es darum, die Anwr-Gruppe und die in der Genossenschaft repräsentierten mittelständischen Strukturen langfristig zu sichern. „Wir können nicht einfach daneben stehen und zuschauen, wie sich unsere Branche durch Zusammenschlüsse, durch die Übernahme von Handelsunternehmen durch Industriepartner oder durch den Einstieg von Finanzinvestoren rasant verändert. Und über eine Teilnahme unserer Mitglieder an unserem genossenschaftlichen Beteiligungsmodell sehen wir die Chance, dass sie den Strukturwandel aktiv mitgestalten.“ Eine detaillierte Ausgestaltung des genossenschaftlichen Beteiligungsmodells soll in den nächsten Monaten ausgearbeitet werden.

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