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Sport Scheck Bilanz 2016 Geschäftsführung
Die Führung von Sport Scheck (v.l.n.r.): CDO Jan Kegelberg, Beiratsvorsitzende Neela Montgomery, CEO Markus Rech und CFO Lars Schöneweiß (Foto: Sport Scheck)

Sport Scheck ist dabei, sich aufzurichten

Sportfachhändler Sport Scheck bilanziert das vergangene Geschäftsjahr, das am 1. März 2016 begann und am 28. Februar 2017 endete. Durch zahlreiche Restrukturierungsmaßnahmen hat das Unternehmen 22 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr eingespart, verzeichnet aber trotzdem Verluste.

Trotz eines Umsatzrückgangs von 7,6 Prozent und einem noch negativen Ergebnis, das den Restrukturierungsmaßnahmen geschuldet sei, sieht Markus Rech, seit 18 Monaten Vorsitzender der Geschäftsführung, Sport Scheck auf dem richtigen Weg: „Im Rahmen der operativen Restrukturierung sind wir voll auf Kurs. Unsere Strategie des Fokussierens, Profilierens und Verbindens beginnt zu greifen.“

Sport Scheck habe im Geschäftsjahr 2016 Sortimente umstrukturiert. Markus Rech, seit 18 Monaten Vorsitzender der Geschäftsführung, erklärt: „Früher war das Sortiment sehr von Textilien dominiert. Jetzt führen wir mehr Schuhe und Equipment.“ Zudem ließ er massiv Lagerbestände und damit Warenüberhänge abbauen. Dadurch und durch strenge Kostendisziplin in den Geschäftsausgaben sowie Reduktion der Aufwände für IT und Logistik habe das Unternehmen 22 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr eingespart.

Maßnahmen, die im Hintergrund liefen, sollen nun für den Endverbraucher sichtbar werden. Beispiel dafür sind eigene Social Media-Kanäle nur für Frauen, Veranstaltungen wie das kostenfreie Sunrise Yoga, das nach einem Test in München in vielen deutschen Städten stattfinden werde. Die Wort- und Bildsprache werde sich Mitte des Jahres im Onlineshop verändern, überhaupt will Sport Scheck das Einkaufen online erleichtern, besonders auf mobilen Endgeräten. Zusätzlich kooperiert der Multichannel-Händler mit About You, Outfitter und Doorout, mit dem Ziel, seinen Onlineshop zu einer Plattform auszubauen.

Sport Scheck plant nach dem Drei-Jahresplan, die Gewinnzone im Jahr 2019 zu erreichen.

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