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BBE-Index: mäßige Stimmung im Einzelhandel

  • 30.03.2010
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(jal) Die Unternehmensberatung BBE Retail Experts hat jüngst ihren Einzelhandelsindex veröffentlicht. Demnach hat die Stimmung im Einzelhandel im März ein Halbjahreshoch erreicht und verzeichnet mit einem Gesamtindexwert von 96,5 einen deutlichen Aufwärtstrend von 7,5 Indexpunkten gegenüber Februar.

Die Unternehmensberatung BBE Retail Experts hat jüngst ihren Einzelhandelsindex veröffentlicht. Demnach hat die Stimmung im Einzelhandel im März ein Halbjahreshoch erreicht und verzeichnet mit einem Gesamtindexwert von 96,5 einen deutlichen Aufwärtstrend von 7,5 Indexpunkten gegenüber Februar.

Getragen werde dies von der positiven Stimmung in den alten Bundesländern. Hier erreicht der Index einen Wert von 101,3 und damit zum ersten Mal seit Mitte 2008 einen Wert über 100. Indexwerte über 100 bedeuten, dass die Optimisten unter den befragten Einzelhändlern in der Mehrheit sind; Werte unter 100 bedeuten umgekehrt, dass die Pessimisten unter den Händlern überwiegen – dies ist in den neuen Bundesländern der Fall. Nur knapp 80 Indexpunkte markieren eine deutlich gegensätzliche Stimmung unter den Einzelhändlern in Ost und West. Zwar ist auch ein leicht positiver Trend zum Vormonat zu verzeichnen, heißt es bei den Handelsexperten weiter, aber dies auf einem sehr deutlich niedrigeren Niveau. Damit sei die Schere zwischen den Beurteilungen in Ost und West wieder erweitert.

Tendenz nach oben

Die aktuellen Umsatzentwicklungen des Monats März im Vergleich zum Vorjahresmonat fallen erwartungsgemäß besser aus als in den Vormonaten. So ist der Anteil der Einzelhändler mit negativen Entwicklungsraten von 53 auf 46 Prozent gesunken, gleichzeitig stieg die Anzahl der Befragten mit positiven Umsatzentwicklungen von 28 auf 32 Prozent. In den neuen Ländern stieg dieser Anteil von 15 auf 25 – in den alten Bundesländern von 31 auf 34 Prozent. Jedoch müsse jeder fünfte Einzelhändler im Osten Umsatzrückgänge von mehr als zehn Prozent verkraften. Mit zwölf Prozent liegt dieser Anteil im Westen deutlich niedriger.

Konjunktur: weniger Optimisten

Die Konjunkturerwartungen werden laut Index zurückhaltender beurteilt: Während annähernd konstant 27 Prozent der Einzelhändler die zukünftige Konjunktur als schlecht oder sehr schlecht einschätzen, sinkt die Zahl der Optimisten von zehn Prozent im Februar auf sechs Prozent in der aktuellen Befragung. Nach wie vor kritisch wird die Arbeitsmarktentwicklung gesehen. 44 Prozent der Befragten halten die Situation in der eigenen Region für schlecht oder sogar sehr schlecht, in den neuen Bundesländern urteilen sogar 58 Prozent so – sieben Prozent halten die Situation für gut, dies waren im Februar noch elf Prozent. Bundesweit wird die Arbeitsmarktentwicklung minimal positiver gesehen. 42 Prozent (Vormonat 45%) halten diese für schlecht oder sehr schlecht, drei Prozent (Vormonat 4%) halten sie dagegen für gut.

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