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Swisspo erwägt Neuausrichtung

  • 28.03.2008
  • Handel
  • sport+mode-Redaktion

(se) Trotz der positiven Elemente der jüngsten Swisspo beschäftigt deren Trägerschaft, ASMAS und SPAF, der erneute Aussteller- und Besucherrückgang. „Es ist durchaus möglich, ja sogar wahrscheinlich, dass einige Eckdaten Änderungen erfahren werden“, heißt es.

(abk) Die Schweizer Sportfachmesse Swisspo wird 2009 vom 1. bis 3. März veranstaltet werden. Trotz der positiven Elemente der jüngsten Messe beschäftigt die Trägerschaft, die ASMAS und die SPAF, der erneute Aussteller- und Besucherrückgang. „Es ist durchaus möglich, ja sogar wahrscheinlich, dass einige Eckdaten Änderungen erfahren werden“, kündigen die Veranstalter an und fügen hinzu: „Wir werden die Aussteller darüber als erste informieren und sie in der Entscheidungsfindung über eine eventuelle Neuausrichtung der Swisspo wenn immer wie möglich mit einbeziehen.“ In diesem Jahr präsentierten sich auf der 45. Swisspo 133 Aussteller (Vorj.: 175) mit 350 Marken (Vorj.: 500). Des Weiteren haben viele Aussteller ihre Standfläche im Vergleich zu früheren Jahren erheblich reduziert. Zusammen mit dem Rückgang der Ausstelleranzahl wurden dadurch lediglich drei Hallen belegt – bisher waren es vier Hallen. Insgesamt sank jedoch die Besucherzahl im Vergleich zum vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 3.660 registrierte Tageseintritte. Die Stimmung im Fachhandel war dennoch gut, melden die Veranstalter: „viel besser als noch vor einem Jahr. Es bestätigte sich allerdings, dass der schlechte Winter 2006/07 im Fachhandel und bei den Lieferanten tiefe Wunden hinterlassen hat, die nicht in einem Jahr ausheilen. “

Der Schweizer Sportfachhandel rechnet laut Swisspo mit einem um bis zu 20 Prozent besseren Winterabschluss im Vergleich zum Vorjahr, das allerdings mit einem Minusrekord in die Geschichte eingeht. Besonders die Wintersportregionen meldeten einen sehr guten Geschäftsverlauf. Im „Unterland“ sei der Saisonstart vielversprechend gewesen. Bis in die zweite Hälfte Januar habe die Nachfrage nach Schneesportartikeln auf gutem Niveau angehalten. Mit dem folgenden Tauwetter sei die Konsumstimmung in der einheimischen Bevölkerung gefallen. Für den Fachhandel im „Unterland“ war der Winter kurz, dafür intensiv. Im internationalen Vergleich schneidet die Schweiz überdurchschnittlich gut ab, sagt die Swisspo. Das sei einerseits auf die hervorragenden Schneeverhältnisse in den einschlägigen Schneesportregionen zurückzuführen, die vor allem auf ausländische Schneesportgäste Sogwirkung hatte und andererseits auf den für Euro-Gäste günstigen Schweizer Franken. „Die Wertschöpfung mit ausländischen Schneesportgästen hat vermutlich auch im Sportfachhandel erheblich zugelegt“, heißt es.

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